Philipp Brüggemann rettet Volmetal glückliches Remis
Der PSV Recklinghausen verpasste beim 31:31 (12:15) gegen den TuS Volmetal seinen zweiten Auswärtssieg in der Handball-Verbandsliga. Die Gastgeber konnten auch ihr drittes Heimspiel in Folge nicht gewinnen.
Den einen Punkt haben sich die Volmetaler allerdings verdient. Bis zur 23. Minute (12:11) war es ein ausgeglichenes Spiel, danach lag der TuS nie mehr vorn. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste das Spiel und führten klar mit 23:18 (42.), 27:21 (49.) und 30:25 (56.). Egal, wie die Hausherren ihre Abwehr positionierten, die Recklinghäuser fanden immer eine Antwort und waren bis zur 56. Minute das bessere Team. Angeführt vom Ex-Eintracht-Hagener Thomas Brannekämper (9), der auch seine Mitspieler glänzend in Szene setzte.
Doch Volmetal steckte nicht auf und kämpfte um jeden Ball. Drei verwandelte Strafwürfe von Philipp Brüggemann, dazu eine Treffer aus dem Feld und das einzige Tor von Thomas Herzog sorgten für den 30:30-Gleichstand (59.). Andre Kriegeskorte erzielte für die Gäste die 31:30-Führung. Fünf Sekunden vor Spielschluss entschieden die Dortmunder Schiedsrichter zum Entsetzen der Gäste und zur Freude der Volmetaler auf Siebenmeter. Der 21-jährige Philipp Brüggemann, der schon einen Strafwurf versiebt hatte, zeigte keine Nerven und verwandelte seinen sechsten Siebenmeter zum glücklichen Remis. Recklinghausen hatte vier Strafwürfe verworfen.
„Glück gehabt“, sagte Volmetals Trainer Rolf Funke, „doch meine Mannschaft hat nicht aufgesteckt und deshalb diesen Punkt verdient.“ Neben Brüggemann zeigte auch der 22-jährige Dennis Domaschk auf der rechten Seite eine starke Leistung.
TuS Volmetal:
Goldkuhle, Kilfitt; Althoff (6), Arlt (2), Brüggemann (10/6), Blümel, Dennis Domaschk (5), Dominik Domaschk, Funke (2), Herzog (1), Oelke, Prüfer (1), Rode (1), Schneider (3).




