Spielbericht aus Dortmund
„Kranker“ OSC
„Überraschend und erfreulich“, nannte Thorsten Stoschek das klare 29:22 (13:8) mit dem sich der OSC zwei Punkte beim TuS Volmetal abholte. Nicht, dass der Coach keine Punkte eingeplant hätte, es war die Art und Weise wie seine Jungs die Personalnot scheinbar unbeeindruckt weggesteckt hatte.
Abgesehen vom Michael Neumaier waren zwar alle Kaderspieler nach Volmetal mitgefahren, so richtig fit war aber nur die erweiterte A-Jugend. Dan Stoschek (19), Julius Webeling (18) und Markus Schmitz (18) bildeten zunächst die linke Angriffsseite – und legten los wie die Feuerwehr. Über 4:1 zog der OSC bis zur 18. Minute auf 10:3 weg, da beschlossen die Gastgeber Webeling kurz zu decken. Mit fünf Toren lag der OSC trotzdem zur Pause vorn, und diesen Abstand ließen die Dortmunder bis zum Ende nicht mehr kleiner werden.
„Am Ende mussten sie sich auf dem Weg vom Spielfeld gegenseitig stützen“, bewunderte Thorsten Stoschek den enormen Einsatz, mit dem sich auch die angeschlagenen Spieler durch die Partie gekämpft hatten. „Jetzt müssen wir noch irgendwie da letzte Spiel gegen den HSC Recklinghausen durchstehen“, so Stoschek, „um dann mit neuer Kraft im nächsten Jahr durchzustarten.“ vos
OSC: Stumpf, Brüske; Lepine (5/1), Stoschek (4), Ptok, Schürmann (7/4), Tomlik, Edeling (2), Webeling (4), Lemke (3), Schmitz (3), Kaupen.




