Volmetal verwertet beste Chancen nicht
Der OSC Dortmund, Tabellenzweiter in der Handball-Verbandsliga, hat die Hürde Volmetal ohne Probleme übersprungen. Die junge Dortmunder Mannschaft gewann überlegen gegen den TuS Volmetal mit 29:22 (13:8).
Die Vorsätze des heimischen Verbandsligisten mögen gut gewesen sein, doch nach zwei verworfenen Siebenmetern von Philipp Brüggemann musste Volmetals Trainer Stefan Neff beim Spielstand von 6:2 schon seine erste Auszeit nehmen, die anscheinend nur den Dortmundern genutzt hat, weil sie ihren Vorsprung auf 10:3 ausbauen konnten. Gespielt waren gerade einmal 20 Minuten.
Auch die von Neff angeordnete kurze Deckung gegen Dortmunds Spielmacher schockte die Gäste nicht. Die zogen mit ihren guten spielerischen Mitteln locker bis auf 22:15 (50. Minute) davon, mussten aber eine Ergebnisverbesserung der Hausherren auf 24:19 (56.) noch hinnehmen. TuS-Coach Neff wollte in den letzten vier Minuten das Spiel noch drehen und ordnete eine komplette Manndeckckung an. „Alles oder nichts“, war die Parole des Volmetaler Trainers, der zum Schluss doch mit leeren Händen da stand. „Unsere Chancenauswertung war heute schlecht. Doch diese Niederlage ist kein Beinbruch. Die nächsten Spiele in Dorstfeld und gegen Bommern müssen wir gewinnen“, meinte Neff.
Volmetal:
Kilfitt (1.-50.), Goldkuhle (51.-60.); Althoff (2), Arlt (4/2), Brüggemann (3), Blümel, Dennis Domaschk, Dominik Domaschk (2), Funke (1), Oelke, Prüfer (1), Rode (9/5), Schneider, Bürger.




