Vorbericht aus Recklinghausen
Keine einfache Nummer
Recklinghausen.
Es gibt keine kleinen Gegner mehr. Irgendwer hat das mal gesagt, andere benutzen es seitdem. Es wäre nur zu einfach, diese „Weisheit“ auch auf den 15. Spieltag der Handball-Verbandsliga zu übertragen. Trotzdem wäre es falsch. Denn der SV Westerholt, der HSC Eintracht Recklinghausen und die PSV Recklinghausen haben es am Wochenende zwar ausschließlich mit Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zu tun, klein waren die aber noch nie.
Vielmehr spielen die drei Kontrahenten bisher unter ihren Möglichkeiten. Wie der TuS Volmetal. Mit dem hat es der HSC Eintracht am Sonntag (11.15 Uhr, Heinrich-Auge-Halle) zu tun. „Nach der letzten Woche wollen wir etwas zeigen“, erklärt Trainer Frank Hermann, dessen Mannschaft zuletzt bei Kellerteam TuS Bommern das Nachsehen hatte. „Da war unsere Angriffsleistung erschreckend. Unsere Chancenverwertung müssen wir unbedingt verbessern.“ Fehlen wird dabei aber definitiv Björn Sankalla. Fabian Huesmann laboriert zudem an Rückenproblemen. Auch der Einsatz von Thomas Onnebrink ist fraglich. Hermann: „Wir müssen das Beste daraus machen. Im Hinspiel haben wir unglücklich mit einem Tor verloren.“
Dass der HSC wohl nicht mehr ganz oben angreifen kann, der Rückstand auf Westerholt beträgt sieben Punkte, wurmt den Übungsleiter schon. „Gegen Westerholt haben wir auch unglücklich verloren. Wenn wir komplett sind, können wir jede Mannschaft der Liga schlagen oder zumindest mithalten.“




