Auswärts bei der HSG Krefeld heute um 19h. Geht was beim Tabellenführer?

HViel Zeit haben sich die Trainer Jan Stuhldreher und Christoph Ibisch vom Handball-Drittligisten TuS Volmetal in dieser Woche genommen, um sich das Video der Hinspielniederlage gegen die HSG Krefeld anzuschauen. Wichtige Erkenntnisse haben sie dabei gesammelt, wie die 18:34-Schlappe damals zustande kam – und die Schlüsse aus diesen Erkenntnissen haben sie an die Spieler weitergegeben. Doch selbst wenn die Akteure aus Volmetal diese am Samstag (Start 19 Uhr) komplett umsetzen, wird es schwer für den TuS beim souveränen Tabellenführer HSG Krefeld etwas einfahren zu können.

„Es gibt sicherlich andere Spiele, in denen wir zum Punkten verpflichtet sind“, sagt Ibisch deshalb auch. Der Übungsleiter hat die jüngsten Auswärtspleiten der Krefelder zuletzt zwar wahrgenommen, Grund zur Freude sorgen diese aber nicht unbedingt bei ihm. „Ich hoffe nicht, dass sie sich jetzt gegen uns ihren Frust von der Seele spielen“, so Ibisch. Es wäre das zweite Mal in dieser Saison. Denn bereits im Hinspiel kamen die Volmetaler in eigener Halle gehörig unter die Räder. Vor allem die eigene Offensive machte es der HSG damals leicht. Immer wieder schloss Volmetal überhastet ab oder suchte zu früh den Kreis und als Konsequenz daraus sah sich der an diesem Tag eigentlich gut aufgelegte Sidney Quick gleich 16 Mal der HSG im Gegenstoß gegenüber. Eben das gilt es zu vermeiden, denn wie Ibisch beim Studium des Gegners auffiel, „tat sich Krefeld im aufgebauten Angriff etwas schwerer.“

Wenn etwas möglich ist, wollen die Volmetaler da sein, um Bonuspunkte für den Ligaerhalt einzusammeln. Doch vordergründig ist es für Ibisch, die zuletzt gezeigten Ansätze gegen Altjührden weiter zu festigen und sich für die anstehenden Aufgaben gegen Teams auf Augenhöhe vorzubereiten. So dient das Spiel beim Liga-Primus auch dazu, dass Rekonvaleszent Dominik Domaschk weiter Spielpraxis sammeln kann oder der angeschlagene Roman Warland geschont wird.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport