Drittligist TuS Volmetal trennt sich von Trainer Rob de Pijper

Hagen. Nach nur fünf Monaten Amtszeit hat sich Handball-Drittligist TuS Volmetal gestern Abend von seinem Trainer Rob de Pijper getrennt.

„Das sind die Momente im Leben, in denen einem ein Ehrenamt wenig Spaß bereitet“, sagte TuS-Abteilungsleiter André Blümel.

Grund für die Trennung seien nicht die aktuell erreichten drei Pluspunkte in der Tabelle. „Rob hat es leider nicht geschafft, seine Ideen auf die Mannschaft zu übertragen“, so Blümel.

Aktuell sucht der Drittligist mit Hochdruck einen neuen Trainer, der klassenbedingt mindestens die B-Lizenz besitzen muss. In der Übergangszeit wird das Team von Philipp Brüggemann und Jan Stuhldreher, die sich zur Verfügung gestellt haben und in der Mannschaft einen hohen Stellenwert besitzen, betreut.

Der Niederländer de Pijper hatte im Sommer den Volmetaler Erfolgstrainer Stefan Neff abgelöst, der zum Ligarivalen SG Schalksmühle-Halver gewechselt war. In den ersten zehn Saisonspielen unter ihm hatte der Vorjahres-Aufsteiger allerdings nur einen Sieg am fünften Spieltag mit 29:26 gegen die SG Langenfeld erreicht, dazu neben acht Niederlagen noch ein 18:18-Remis gegen die HSG Lemgo II.

So rangieren die Volmetaler aktuell auf Abstiegsplatz 15, punktgleich mit Schlusslicht Langenfeld, der SG Ratingen und GWD Minden II.

Zum sechsten Heimspiel der Saison – nun ohne de Pijper – erwarten die Volmetaler am Samstag um 19.45 Uhr den GSV Eintracht Baunatal in der Halle am Volmewehr.

Die Handballer des hessischen Großvereins, zwischenzeitlich auch in der 2. Bundesliga aktiv, schafften erst am letzten Spieltag der Saison 2015/16 den Klassenerhalt in der 3. Liga Ost. Der Start in der 3. Liga West ist den Hessen aber gut gelungen. Platz acht mit 10:10 Punkten kann sich sehen lassen.