{"id":22372,"date":"2022-12-18T11:24:04","date_gmt":"2022-12-18T10:24:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.volmetal-handball.de\/?p=22372"},"modified":"2022-12-18T11:24:05","modified_gmt":"2022-12-18T10:24:05","slug":"volmetal-laesst-sich-von-aufsteiger-herne-vorfuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.volmetal-handball.de\/?p=22372","title":{"rendered":"Volmetal l\u00e4sst sich von Aufsteiger Herne vorf\u00fchren"},"content":{"rendered":"\n<p>Hagen, 18. Dezember 2022. Vollkommen indisponiert pr\u00e4sentierte sich Handball-Oberligist TuS Volmetal im letzten Spiel des Jahres 2022 beim starken Aufsteiger Herne. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit kassiert die Rode-Sieben am Samstagabend eine verdiente 27:40-Klatsche.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSo einen Auftritt wie in den ersten drei\u00dfig Minuten habe ich bisher weder als Spieler noch als Trainer jemals erlebt\u201c, erkl\u00e4rt ein konsternierter Marc Rode nach Schlusspfiff. \u201eEs hat uns heute an so ziemlich allem gefehlt, was man f\u00fcr erfolgreichen Handball ben\u00f6tigt: Einsatz, Disziplin, K\u00f6rpersprache, Emotionen, Cleverness, Spielfreude, Abschlussqualit\u00e4t. Egal, wen wir eingewechselt haben, da haben sich leider alle nahtlos eingef\u00fcgt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne die erkrankten Linksau\u00dfen Denissov und Pf\u00e4nder misslang den G\u00e4sten schon der Start in die Partie geh\u00f6rig. Beim Stand von 0:4 nach gerade einmal f\u00fcnf Spielminuten sah sich Rode bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Ohne Erfolg, denn die lautstarke Ansprache verpuffte in der Folge v\u00f6llig wirkungslos.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Rode: \u201eDas war Arbeitsverweigerung\u201c<\/h5>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe irgendwann aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen, wie viele B\u00e4lle wir dem Gegner vorne einfach in die H\u00e4nde gespielt oder mit ungenauen P\u00e4ssen vert\u00e4ndelt haben. Das war schlichtweg Arbeitsverweigerung. Da gibt es auch nichts sch\u00f6n zu reden\u201c, so Rode weiter. In der Tat: Im eigenen Angriff reihte sich bei den G\u00e4sten Fehler an Fehler und die zahlreichen unvorbereiteten Abschl\u00fcsse waren leichte Beute f\u00fcr den \u00fcberragenden Ex-Volmetaler J\u00f6rn Mai\u00df im Tor der Hausherren. Die Unzul\u00e4nglichkeiten der Rode-Sieben wusste Herne indes durch Tempogegenst\u00f6\u00dfe konsequent mit schnellen Toren zu bestrafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne jegliches Aufb\u00e4umen lie\u00dfen sich die Volmetaler bei Spielst\u00e4nden von 2:10 (14.) und 3:20 (25.) vom Aufsteiger nach allen Regeln der Kunst vorf\u00fchren. Beim Pausenstand von 7:22 war die Partie l\u00e4ngst entschieden und die G\u00e4ste nur noch auf Schadenbegrenzung aus.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Lichtblick offene Manndeckung<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Pause nutzte Trainer Marc Rode, um seine Spieler neu einzustellen und um die Abwehr umzustellen. Nachdem die 6:0- und 5:1-Deckungsformationen in den ersten drei\u00dfig Minuten gegen flinke Herner kaum Zugriff gefunden hatten, stellte die nach Wiederanpfiff verordnete offene Manndeckung die Gastgeber indes vor erhebliche Probleme. Mit Kapit\u00e4n Jonas Heidemann im rechten und Noah van Wieringen im linken R\u00fcckraum, Robin Gerber auf Linksau\u00dfen und Maxi Kandolf am Kreis wirkte das G\u00e4steteam nun deutlich pr\u00e4senter.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank zahlreicher Abspielfehler und abgefangener B\u00e4lle gelang es den Talern, den R\u00fcckstand bis zur 40. Spielminute auf neun Tore Differenz zu verk\u00fcrzen (16:25). Angef\u00fchrt von der nun starken Achse Van Wieringen und Kandolf keimte bei den G\u00e4sten etwas Hoffnung auf. Die Chancen, sich weiter heranzuarbeiten, zerschlugen sich allerdings schon wenig sp\u00e4ter: Nachdem Rechtsau\u00dfen Philipp Moog beim Siebenmeter einen Kopftreffer gegen Westfalia-Keeper Mai\u00df landete, folgte die obligatorische rote Karte postwendend.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">R\u00fcckkehr zur 6:0-Abwehr besiegelt Klatsche<\/h5>\n\n\n\n<p>\u201eDas hat unserer Manndeckung dann leider den Rest gegeben, weil uns in der Folge ein entscheidender Spieler f\u00fcr diese Deckungsvariante fehlte\u201c, erkl\u00e4rt Rode. Die eher unfreiwillige R\u00fcckkehr zu der wackeligen 6:0-Abwehr nutzten die Herner bis zur 52. Spielminute, um sich erneut auf 16 Tore Differenz abzusetzen (19:35). Bis zum Endstand von 27:40 gelang den G\u00e4sten immerhin noch ein wenig Ergebniskosmetik.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben uns heute durch die Bank weg unterirdisch pr\u00e4sentiert. Von der Kritik ausnehmen m\u00f6chte ich Noah, Maxi und Nils Leicht, die f\u00fcr seltene Lichtblicke gesorgt haben. F\u00fcr das Auftreten meines Teams m\u00f6chte ich mich auch noch einmal bei allen mitgereisten Fans entschuldigen. Die Weihnachtstage nutzen wir jetzt, um den Kopf frei zu bekommen. Ab Januar greifen wir dann mit neuen Kr\u00e4ften wieder voll an\u201c, so Rode abschlie\u00dfend.<\/p>\n\n\n\n<p>Tore: Van Wieringen, Kandolf (je 6); Heidemann, Leicht, Moog, Mehlhorn (je 3); Gerber, Brieden, J\u00e4hnichen (je 1).<\/p>\n\n\n\n<p>Zeitstrafen: Herne 4 \/ Volmetal 4<\/p>\n\n\n\n<p>Rote Karte: Moog (40.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hagen, 18. Dezember 2022. Vollkommen indisponiert pr\u00e4sentierte sich Handball-Oberligist TuS Volmetal im letzten Spiel des Jahres 2022 beim starken Aufsteiger Herne. 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