Michael Wolf: „Die Mannschaft hat mich gegen Ratingen überzeugt“!

Da haben sich die Fans des Handball-Drittligisten TuS Volmetal nach der Beurlaubung von Rob de Pijper gerade an das Trainer-Duo Philipp Brüggemann und Jan Stuhldreher gewöhnt, und schon sitzt ein neues Duo auf der Volmetaler Trainerbank. Michael Wolf (50) und Dirk Maruska (40), in der heimischen Handballszene keine Unbekannten, sind am Samstag ab 19.45 Uhr im Spiel gegen GWD Minden erstmals für das Drittliga-Team des TuS verantwortlich.

Da haben sich die Fans des Handball-Drittligisten TuS Volmetal nach der Beurlaubung von Rob de Pijper gerade an das Trainer-Duo Philipp Brüggemann und Jan Stuhldreher gewöhnt, und schon sitzt ein neues Duo auf der Volmetaler Trainerbank. Michael Wolf (50) und Dirk Maruska (40), in der heimischen Handballszene keine Unbekannten, sind am Samstag ab 19.45 Uhr im Spiel gegen GWD Minden erstmals für das Drittliga-Team des TuS verantwortlich.

Es wird eine Partie auf Augenhöhe. Minden hat 7:19 Punkte auf dem Konto, der Tabellendrittletzte Volmetal 6:20 Zähler. 34 Punkte sind noch zu vergeben, in den letzten drei Spielzeiten reichten 20 Zähler immer zum Klassenerhalt. Vor seiner ersten Partie als Coach der Volmetaler führten wir mit Michael Wolf (kleines Bild), früher unter anderem beim VfL Eintracht Hagen, HC Dortmund Süd und den BVB-Bundesliga-Damen auf der Bank, ein Interview.

Wie hat sich das gegenseitige Kennenlernen vollzogen?

Die Vorstellung erfolgte am Montag. Am Dienstag habe ich das erste Mal mit der Mannschaft trainiert. Dabei waren natürlich auch Yannick Eckervogt und Dirk Maruska, die ich aus meiner Zeit als Trainer beim HC Dortmund-Süd kenne.

Gibt es Veränderungen beim TuS Volmetal?

Ich werde die Struktur nicht verändern. Auch der Rhythmus der Trainingseinheiten bleibt. Allerdings hat die Mannschaft mehr Unterstützung beim Training gefordert. Dir taktischen Elemente kommen später. Wichtig sind mir allerdings die Tempogegenstöße. Die werden wir so schnell wie möglich erweitern. Gut gespielte Tempogegenstöße sind leichte Tore.

Wer ist der Chef auf der Bank?

Der Lizenzinhaber (Wolf, der die A-Lizenz hat, lacht). Aber mit Dirk Maruska steht mir ein guter zweiter Mann zur Seite.

Haben Sie vor dem Spiel am vergangenen Samstag gegen die SG Ratingen, das Sie gesehen haben, schon einmal Partien des TuS Volmetal besucht?

Nein. Ich habe keinerlei Ambitionen gehabt, wieder ins Handballgeschäft einzusteigen. Die Anfrage kam ziemlich überraschend. Zurzeit beschäftige ich sportlich mit meinem Sohn, der ein guter Leichtathlet ist. Den fahre ich regelmäßig nach Dortmund zum Training.

Was war Ihre letzte Trainer-Station?

Das war mein Heimatvereinen DJK GW Welper, wo ich Trainer Andreas Kuno (ehemaliger Akteur des VfL Eintracht Hagen, Anm. d. Red.) mit unterstützt habe. Außerdem habe ich dort mitgeholfen, ein Jugendkonzept zu verabschieden.

Was hat Sie bewogen, wieder ins Trainergeschäft einzusteigen?

Die Aufgabe im Volmetal hat mich gereizt, weil dort eine einmalige Atmosphäre herrscht. Außerdem hat mich die Mannschaft im Spiel gegen Ratingen überzeugt.

Text: WP (P.Pickel)