Rob de Pijper bangt um Silas Kaufmann

Samstag ab 19.45 Uhr ist wieder Handballzeit beim TuS Volmetal. In der Sporthalle am Volmewehr heißt im ersten Saison-Heimspiel der 3. Liga West der Gegner HSG Handball Lemgo II.

In der vergangenen Saison, genau am 16. April 2015, gewann der Aufsteiger von 2015 sein Heimspiel gegen die Ostwestfalen mit 24:21. Der Klassenerhalt war zu diesem Zeitpunkt für beide Teams schon gesichert. Der Start in die neue Saison verlief für die beiden Kontrahenten recht unterschiedlich. Während der TuS Volmetal mit einer 23:28-Niederlage im Gepäck die Heimreise aus Krefeld antreten musste, erledigten die Lemgoer ihre Heimaufgabe gegen den VfL Gummersbach II mit einem 34:29-Erfolg souverän.

Die Ostwestfalen, bei denen Dominik Ebener (9), Robin Hübscher (6/1) und Lukas Zerbe (5/2) die besten Werfer waren, haben in der gesamten Begegnung geführt, mehrmals sogar mit zehn Treffern. „Das war schon eine ordentliche Leistung“, lobte Lemgos Trainer Christian Plesser seine Mannschaft nach der Partie.

Volmetals Trainer Rob de Pijper ist die gute Leistung der Lemgoer natürlich nicht entgangen. Doch größere Sorgen macht sich der Niederländer um seine Mannschaftsaufstellung, in der neben Yannick Eckervogt (Bauchmuskelzerrung) wohl auch Silas Kaufmann nicht erscheinen wird. Der Linkshänder zog sich in Krefeld bei einer Abwehrreaktion eine Verletzung an der Wurfhand zu.

 

„Zur Zeit sieht es so aus, dass beide Spieler am Samstag nicht mitwirken können“, davon geht Rob de Pijper aus. Jammern bringt nichts“, gibt sich der Volmetaler Übungsleiter dennoch kämpferisch.

Er baut natürlich im ersten Saisonheimspiel auch auf die Unterstützung durch die Volmetaler Fans. „Außerdem haben wir mehr als sieben Spieler, von denen einige auf mehreren Positionen spielen können“, setzt der Holländer auf Flexibilität. Die werden die Gastgeber wohl auch an den Tag legen müssen.

 

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