TuS Volmetal empfängt amtierenden Meister

Auch wenn in der 3. Liga West erst acht von 30 Saisonspielen absolviert sind, wird der Druck auf den TuS Volmetal vor dem Spiel gegen den Leichlinger TV schon größer. Volmetals Trainer Rob de Pijper sprach nach der 24:36-Pleite beim Longericher SC Köln von „schweren Tagen“.

Abteilungsleiter Andre Blümel weist dagegen darauf hin, dass von den bisherigen Gegnern des TuS-Teams sechs zurzeit auf einem Platz zwischen eins und sechs stehen. Das gilt für Neuss, Longerich, Lemgo II und Krefeld sowie die Zweitliga-Absteiger VfL Eintracht Hagen und Bayer Dormagen.

Leichlingen, der morgige Kontrahent, gewann in der vergangenen Saison die Meisterschaft, verzichtete dann aber auf den Aufstieg. Mit 277 Toren stellt die Truppe von Trainer Frank Lorenzet den besten Angriff der Liga, hat mit 247 Gegentreffern allerdings auch deutlich mehr Tore kassiert als der TuS Volmetal (218).

„Leichlingen hat einen sehr guten Spieler auf der Mittelposition“, beschreibt TuS-Coach Rob de Pijper eine Stärke der Gäste. Zuletzt beim 40:28-Erfolg gegen den VfL Gummersbach II erzielte Mike Schulz zwölf Tore. Da kommt einiges auf die Volmetaler Hintermannschaft, die abgesehen vom Auftritt in Longerich meist sicher stand, zu. Mit einer aggressiven Abwehr und diszipliniertem Angriffsspiel soll erstmals ein Team aus der oberen Tabellenhälfte bezwungen werden.

Nach Leichlingen gibt es wenig Gelegenheit dazu, denn dann stehen erst einmal Spiele gegen die mitgefährdete Konkurrenz an.