Unsere Gäste am Samstag, der Longericher SC. Eine Einschätzung von Armin Melzer.

Unsere Gäste am Samstag, der Longericher SC Köln.

Unsere Kölner Gäste belegen momentan den vierten Tabellenplatz. Das ist eine Überraschung. Dass die Mannschaft sehr heimstark ist, war bekannt, aber eine so starke Hinrunde hatten ihr nur wenige zugetraut, doch auch unsere Erste hat einige überraschende Ergebnisse erzielt. Deshalb ist sie auch heute nicht chancenlos. 

Die Kölner stellen eine ausgeglichen besetzte Mannschaft. Sie haben sich weiter verstärkt. Eher schwächere Spieler haben den Verein verlassen, um anderswo Stammspieler zu werden. Dafür sind bekannte Spieler zurückgekehrt bzw. hinzugestoßen u.a. der sehr leistungsstarke Torwart Valentin Inzenhofer, Nico Pyszora (ehemals Bayer Dormagen), Max Zerwas ( TV Mühlheim), Bastian Lux ( Schalksmühle/Halver), Bennet Johnen (HC Rhein Vikings Neuss) und Luca Tomassini (Handball Esch).

Die Kölner haben eine solide Deckung, die sehr variabel agieren kann und einen sehr starken Torwart zwischen den Pfosten. Verstärkt haben sie sich besonders auf den Außenpositionen und am Kreis: Zu Gertjan Bongarts und Daniel Mestrum sind Bastian Lux und Luca Tomassini hinzugekommen und Bennet Johnen ist ein sehr gefährlicher Kreisläufer. Überragender Werfer und auch Siebenmeterschütze ist Simon Schlösser. Er hat bereits mehr als 30 Siebenmeter verwandelt. Es wird nicht einfach sein, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Es wird sicher ähnlich schwer werden wie gegen die Bergischen Panther, aber die Mannschaft wird sich bemühen, Fehler abzustellen. Trainer Rode analysiert alle Spiele genau und versucht die Spieler gut auf die Gegner einzustellen.

Seien wir gespannt, ob es auch am Samstag klappen wird! Die Fans können mithelfen. Nicht umsonst loben die meisten Spieler neben der familiären Atmosphäre im TuS Volmetal die bombige Stimmung in der Halle. Auch eine Niederlage wird beklatscht, wenn die Einstellung der Mannschaft gut war. Das sollte auch so bleiben!

Longericher SC:
Herzlich willkommen in der Sporthalle Volmetal!

Armin Melzer