3 Fragen an… Heute Pippo Brüggemann. Er erklärt seine schwere Verletzung.

3 Fragen an… heute:
Philipp (Pippo) Brüggemann.
Seine schwere Beinverletzung (Achillessehnenriss) wird eine Lücke in den Rückraum reißen. Hier äußert er sich persönlich:

TuS: „Wie geht es dir heute, vier Tage nach der Operation?“
Pippo: „Hallo zusammen, ich habe die OP sehr gut überstanden. Ich habe mich im Allgemeinen Krankenhaus sehr gut aufgehoben gefühlt, bin aber trotzdem froh, nun wieder zu Hause zu sein. Alles in Allem muss ich also sagen, den Umständen entsprechend sehr gut.“

TuS: „Kannst Du dich erinnern, was passiert ist? Hast Du gleich gewusst, dass es was Schlimmeres ist?“
Pippo: „Im ersten Moment habe ich gehofft, dass es eine starke Prellung sein könnte. Diese Hoffnung wurde mir aber später in der Kabine genommen. Unsere Physiotherapeutin Christina Stracke war sich von Anfang an sicher, dass die Achillessehne gerissen ist und sie liegt mit Ihren ersten Vermutungen meistens richtig.“

TuS: „Wie geht es jetzt für Dich weiter?“
Pippo: „Nun stehen erstmal ca. 8-10 Wochen in meinem Astronautenschuh (siehe Foto) an. Danach werde ich durch verschiedenste Reha -Maßnahmen Muskelaufbau in der Wade betreiben müssen. Bei meiner Mutter im Becheltepark (unserem Sponsor) fühle ich mich dafür aber super aufgehoben.
Bis ich wieder auf der Platte stehe, wird es wohl mindestens neun Monate dauern. Die Saison ist damit leider für mich beendet. Im Moment habe ich aber erstmal mit den kleineren Sachen wie der morgendlichen Wäsche usw. zu kämpfen.“

„Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die ganzen Genesungswünsche. Es gibt mir viel Zuversicht wenn man weiss, dass die Fans, Freunde und Familie so an einen denken und für einen da sind.
Den größten Gefallen würdet ihr mir aber tun, wenn ihr die 1. Mannschaft am Samstag unterstützen würdet. Und ich hoffe, dass die zwei Punkte im Tal bleiben!“

Interview: Jens Schilling

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Philipp im AKH mit seinem „Astronautenschuh“