Ärgerliche 34:31 Niederlage bei der HSG Lemgo. Wolf-Team im nächsten Spiel unter besonderem Druck!

HSG Lemgo II – TuS Volmetal 34:31 (13:11)
Schlechte Wurfquote bringt uns um den Sieg

Lemgo. Die Chance war da, aber der TuS Volmetal nutzte sie nicht. Im Handball-Drittliga-Spiel bei HSG Lemgo II führten die Gäste anfangs sogar und waren bis zum 20:20 absolut gleichwertig, mussten sich am Ende aber mit 31:34 (11:13) geschlagen geben. Ein Pünktchen trennt die Truppe von Michael Wolf vom ersten Abstiegsplatz, den momentan die Ahlener SG belegt, nächsten Samstag in der Sporthalle am Volmewehr zu Gast.

Nach 7:3 Punkten aus den vorausgegangenen fünf Partien konnte das TuS-Team in Lemgo mit breiter Brust auflaufen. Und das taten die Wolf-Schützlinge dann auch. Kevin Herzog mit den ersten beiden Treffern der Partie und Silas Kaufmann brachten ihre Farben mit 3:0 in Führung, Lemgos ersten Treffer beantwortete erneut Herzog mit dem 1:4. Und auch nachdem die HSG zum 4:4 ausgeglichen hatte, blieben die Volmetaler in der Spur: Kevin Herzog (Michael Wolf: „Er hat losgelegt wie die Feuerwehr“) brachte die Gäste mit seinem vierten Treffer wieder nach vorn (4:5, 13. Minute), Luca Sackmann sorgte sechs Minuten später für die letzte Zweitore-Führung der Gäste (7:9). Danach wurde Lemgo stärker, stellte die TuS-Abwehr zunehmend vor Probleme. „Wir wussten, dass die Lemgo-Halbspieler diagonal einschneiden und was dagegen zu tun ist“, so Coach Wolf. „Wir konnten es nur nicht umsetzen.“

Die meisten Probleme bereitete dem TuS, der auf den verletzten Schlussmann Manuel Treude verzichten musste, Dominik Waldhof. Der Rückraum-Akteur avancierte mit zehn Treffern zum Toptorschützen. Robin Hübscher nutzte sich auftuende Löcher am Kreis und traf sieben Mal. „Insgesamt war es keine gute Abwehrleistung von uns“, bilanzierte Michael Wolf, „31 Auswärtstore sind dagegen absolut okay.“

Die überdurchschnittliche Angriffsleistung war es, mit der der TuS bis zum 20:20 auf Augenhöhe blieb. Dann neigte sich die Waagschale langsam zugunsten der Gastgeber (22:20, 25:22, 27:23). Mit zwei Treffern in Folge zum 29:27 (54.) ließ Silas Kaufmann noch einmal Hoffnung auf etwas Zählbares aufkeimen. Aber mit zwei Toren binnen 50 Sekunden setzte sich Lemgo wieder vorentscheidend ab.

„Die Niederlage ist ärgerlich, weil sie unnötig war“, auf diesen Nenner brachte Michael Wolf die Partie. „Umso wichtiger ist es jetzt, gegen Ahlen zu gewinnen.“

TuS Volmetal: Quick; Schliepkorte (4), Kowalski (3/1), Kaufmann (9), Dommermuth, Sackmann (4), Dominik Domaschk (4), Dennis Domaschk, Brockhaus, Kersebaum, Herzog (4), Eckervogt (3).
Text: WP

Auch die mitgebrachte Giraffe brachte kein Glück in Ostwestfalen…