Sensation nicht geglückt

Am vergangenen Sonntag hatten wir die Chance mit einem Sieg gegen Krefeld die Überraschung des Spieltages zu schaffen. Lieder klappte dies nicht ganz und wir mussten uns mit 28:23 geschlagen geben. Auch wenn es noch zu viele Fehler und Unkonzentriertheiten gab, sah das Spiel schon ganz ordentlich aus und macht auf jeden Fall Bock auf mehr.

Das erste Spiel der neuen Saison, das erste Spiel dem alle so entgegen fieberten. Und wie konnte es anders ein, als das einiges schief laufen musste. Erst wurde der Bus am Startpunkt in Rummenohl zugeparkt und fuhr mit 50 Minuten Verspätung los. Somit kamen wir entgegen der ursprünglichen Planung erst recht knapp vor Spielbeginn in Krefeld an. Dort bemerkten wir, dass wir unser Heimbanner vergessen hatten. Aber wie ja alle wissen, sind alle Guten Dinge drei. Deshalb musste es ja auch noch so kommen, dass aufgrund des zu späten Eintreffens der restlichen Volmetaler Zuschauer, wir unseren Choreo nicht so durchführen konnten wie gewünscht. Ein klassischer Fehlstart könnte man also denken, nicht aber mit uns. Jetzt erst recht hieß nun das Motto und wir legten los wie die Feuerwehr. In den ersten Minuten dominierten im Angriff, wie auch in der Abwehr durchgehend die Volmetaler Schlachtrufe und Fangesänge. Von den Krefelder Fans kam ohne die aufgelöste Fanszene fast gar nichts. Lediglich ein paar Klatschpappenfreunde sorgten für ein klitze kleines bisschen „Reststimmung“. Dies nahm man bei uns aber kaum wahr. Die Farben grün und weiß dominierten durch unsere Fahnen das Geschehen auf der Tribüne. Mitte der ersten Halbzeit mixten wir dann die Fangesänge mit den Trommelrhythmen unserer Schlachtenbummler. Der durchgehende Support machte sich auch auf dem Spielfeld bemerkbar. Unsere Jungs ließen sich nicht den Schneid abkaufen und blieben deshalb ständig am hochgehandelten Favoriten dran. Somit ging es mit einem sehr zufriedenstellendem Unentschieden in die Halbzeit. In die zweite Halbzeit kamen wir wie fast immer etwas schleppend hinein. Es dauerte die üblichen paar Minuten bis alle wieder ihren Platz gefunden hatten und den Support wieder mit aller Kraft aufnahmen. Nach 45 Minuten geriet unsere Erste nun zunehmend in Rückstand. Auch wenn es nun bei uns etwas leiser wurde, so zogen wir unseren Support doch bis zum Schluss durch und verabschiedeten unsere Spieler nach dem Spiel auch wieder mit wehenden Fahnen.

Nun schauen wir auf das nächste Heimspiel gegen Lemgo. Wie in der letzten Saison wollen wir auch diese Saison wieder die zwei Punkte gegen die Zweitvertretung zu Hause holen. Damit das gelingt muss der Hexenkessel von der ersten Minute da sein und unsere Jungs wieder mit alle Kraft nach vorne peitschen. Die Sporthalle am Volmewehr muss wieder beben, nur so schaffen wir diese schwere Aufgabe und können die ersten zwei Punkte der neuen Saison auf unserem Konto verbuchen.

Handballhölle Volmetal

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