TuS Volmetal chancenlos in Longerich. Trainer Rob de Pijper bemängelt die Einstellung beim Auswärtsspiel

TuS Volmetal chancenlos in Longerich
24:36-Schlappe in Köln

Peter Pickel (WP)

Köln/Hagen. Handball-Drittligist TuS Volmetal wartet nach der 24:36 (8:17)-Niederlage beim Longericher SC weiter auf den zweiten Saisonsieg. Angesichts eines schwachen Spiels seitens der Gäste hatten die Kölner keine Mühe, die Punkte in eigener Hand zu behalten. Die Volmetaler waren zuvor schon aus Hagen, Dormagen und Krefeld mit leeren Händen nach Hause gefahren.

Beim Blick auf die Tabelle waren die Rollen vorab klar verteilt. Den 11:3 Punkten die Hausherren standen 3:11 Zähler der Volmetaler gegenüber. Nach dem 7:6 nahmen die Hausherren das Heft in die Hand und ließen bis zum Seitenwechsel nur noch zwei Volmetaler Tore zu. Beim 17:8 zur Pause war die Vorentscheidung gefallen. Die treuen Volmetaler Fans waren geschockt. Mit einer solchen Leistung der Mannschaft hatten sie nicht gerechnet.

Das TuS-Team versuchte im zweiten Abschnitt alles, doch der Vorsprung der Hausherren konnte nicht entscheidend verkürzt werden. Im Gegenteil: Nach 39 Minuten lag Longerich sogar mit 24:12 vorne. Volmetal konnte keinen Widerstand mehr leisten. In der 50. Minute stand es 32:15. Danach war nur noch eine Ergebniskorrektur möglich.

Die höchste Niederlage der Volmetaler in der 3. Liga resultiert übrigens aus der letzten Saison, als man in Ratingen, wo damals der jetzige TuS-Akteur Yannick Eckervogt spielte, mit 26:41unterlag.

Trainer Rob de Pijper brauchte einige Minuten, um diese deutliche Niederlage zu erklären. Seine Worte waren dann aber deutlich: „Alle haben schlecht gespielt, im Angriff wie auch in der Abwehr. Und für eine Mannschaft, die im Abstiegskampf steht, war die richtige Einstellung nicht vorhanden.“

TuS Volmetal: Quick, Treude; Schliepkorte (1), Kowalski (2/1), Kaufmann (1), Kirsch (2), Dommermuth, Sackmann (2), Dominik Domaschk (6), Dennis Domaschk, Brockhaus, Kersebaum (4), Herzog (3/1), Eckervogt (3). – Toptorschützen Longerich: Richter (8/5), Hoffmann, Hartmann, Wittig (je 5).

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Bemängelt die Einstellung der Spieler. Trainer R. de Pijper