„Alle Spieler, die gegen Krefeld gespielt haben, sind fit. Kleine Blessuren zählen nicht“. Der Vorbericht zum Dormagen Spiel.

TSV Bayer Dormagen – TuS Volmetal
Freitag, 13. April 20h Sportcenter Dormagen

Der Vorbericht aus der Westfalenpost

Bereits am heutigen Freitag um 20 Uhr muss der abstiegsbedrohte Handball-Drittligist TuS Volmetal beim Tabellenzweiten Bayer Dormagen antreten. Eine kaum zu lösende Aufgabe im Bayer-Sportcenter für die Schützlinge des Trainer-Duos Tim Schneider und Jan Stuhldreher. Und falls sie verlieren, droht ihnen tags darauf das Abrutschen auf Abstiegsplatz 14, da die Konkurrenten HSG Handball Lemgo II (Samstag bei Schlusslicht TV Korschenbroich) und SG Menden Sauerland Wölfe (Sonntag beim Vorletzten ATSV Habenhausen) vor machbar erscheinenden Auswärts-Aufgaben stehen.

Bereits das Hinspiel gewannen die Rheinländer in der Sporthalle Volmetal mit 29:24. Wobei die Volmetaler, damals noch unter Regie der Trainer Michael Wolf und Dirk Maruska, zunächst noch eine gute Figur machten, Dormagen erst mit laufender Spieldauer seine Klasse zeigte und nie um den Sieg bangen musste. Aktuell liefert sich das Bayer-Team um Chefcoach Ulli Kriebel und Co-Trainer Peer Pütz, früher beim VfL Eintracht Hagen aktiv, einen Zweikampf mit dem drei Punkte zurückliegenden Leichlinger TV einen Zweikampf um die Vizemeisterschaft. Nach Lage der Dinge könnte Rang zwei in einer Relegationsrunde noch Aufstiegschancen in die 2. Bundesliga bieten.

Das Volmetaler Duo Schneider/Stuhldreher weiß um die Schwere der Aufgabe. „Doch einmal ist immer das erste Mal“, so Daueroptimist Tim Schneider: „Ferndorf hat übrigens in Dormagen auch gewonnen.“ Allerdings war der verlustpunktfreie Meister auch bisher das einzige Team, das in Dormagen gewinnen konnte. Zudem schaffte die HSG Krefeld, die am letzten Spieltag im Volmetal nur glücklich gewonnen hat, ein 30:30-Remis beim Tabellenzweiten.

Auch daraus zieht Schneider vor dem Spiel in der Fremde, das er natürlich nicht verlieren möchte, ein bisschen Hoffnung. Zumal es personell beim heimischen Drittligisten gut aussieht, voraussichtlich fehlt nur Roman Warland. „Alle Spieler, die gegen Krefeld gespielt haben, sind fit. Kleine Blessuren zählen nicht“, sagt Schneider, der auch darauf hofft, dass der gegen Krefeld und im Training zu Wochen beginn fehlende Michael Romanov von seiner Grippe rechtzeitig genesen ist. Nicht zuletzt, weil Romanov bei der Hinspiel-Niederlage mit acht Treffern bester Volmetaler Werfer war. Bei Dormagen waren die Toren damals verteilt, Rechtsaußen Tim Wieling (6), Sebastian Linnemannstoens (5) und der Halbrechte Kevin-Christopher Brüren (5) waren am erfolgreichsten. Gerade Wieling und Brüren zählt Schneider neben Spielmacher Kevin Stutzke, der in der nächsten Saison zum Bergischen HC wechselt, zu den stärksten Bayer-Akteuren. Wobei er weiß: „Alle Spieler bei Dormagen sind hervorragend ausgebildet.“

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport