Der Vorbericht aus der Westfalenpost: „Zwei Fan-Busse begleiten TuS Volmetal zum Derby nach Menden“

Handball, 3. Liga: Einsatz von Brüggemann und Romanov bei Gästen noch fraglich. Simec setzt auf Einstellung und Körpersprache

Hagen. Nicht am Samstag, sondern bereits am heutigen Freitag ist wieder Derby-Zeit in der 3. Handball-Liga. Die SG Menden Sauerland Wölfe empfängt um 20 Uhr den TuS Volmetal in der Kreissporthalle Menden, in der mit einer großen Kulisse gerechnet wird. Wozu auch die Gäste beitragen, aufgrund der hohen Nachfrage setzen die Volmetaler einen zweiten Fanbus ein. Für beide Teams geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, das Hinspiel gewannen die Volmetaler mit 30:25.

Den größeren Druck in diesem Spiel spüren sicherlich die Hausherren, die aus den letzten vier Begegnungen gegen Lemgo II, Ferndorf, Korschenbroich und Leichlingen keinen Punkt holen konnten und in der Tabelle mit 13:25 Zählern auf den zwölften Platz hinter Volmetal (10., 15:23) abgerutscht sind. TuS-Coach Michael Wolf blickt auf das Derby natürlich ebenfalls voller Spannung und denkt an den Hinspiel-Sieg zurück. „Souverän war das aber auch nicht“, erinnert sich Wolf an die Partie im Volmetal, in der seine Schützlinge einen 12:17- Rückstand aufholen konnten. „Das geht aber nicht immer so. Eine Energieleistung lässt sich nicht so einfach abrufen“, räumt er ein. Nach dem Abschlusstraining am gestrigen Abend standen noch kleine Fragezeichen hinter den Einsätzen von Philipp Brüggemann und Michael Romanov. Im Abwehrzentrum sowie am gegnerischen Kreis wird den Gästen Philipp Dommermuth weiterhin fehlen.

Die Volmetaler treffen in Menden auf einen Gegner, der in Joshua Krechel (103 Treffer) – früher auch beim VfL Eintracht Hagen aktiv – über einen der erfolgreichsten Torschützen der Liga verfügt. Auch SG-Trainer Sascha Simec gehörte lange dem VfL Eintracht an, spielte unter dem damaligen Coach Michael Wolf in der Regionalliga. Gegen Volmetal erwartet der Hagener von seinem Team die richtige Einstellung und Körpersprache. „Wenn wir nicht voll da sind, dann werden wir den Kürzeren ziehen“, so Simec. „Wir müssen voll konzentriert, mutig und giftig auftreten, denn das erwartet uns auf der anderen Seite auch.“ Vor allem vor der Kampfstärke der Gäste hat er großen Respekt: „Sie haben uns voraus, dass sie schon drei Jahre Abstiegskampf erlebt haben, das haben sie in ihrer DNA verinnerlicht.“ Verzichten muss Simec auf Florian Schösse (Ermüdungsbruch) und Mathis Vornholt (Bänderriss), der Einsatz von Tom Trost (Adduktoren) und Kapitän Ansgar Heunemann ist fraglich und wird sich erst kurzfristig entscheiden. pp/fs

Dennis Domaschk verlängert
Parallel zum Kampf um den Ligaerhalt in der 3. Liga bastelt der TuS Volmetal weiter am Team für die nächste Saison. Nach Niklas Polakovs, Roman Warland, den beiden Torhütern Manuel Treude und Sydney Quick, Jonas Heidemann und Kapitän Frederik Kowalski wurde auch der Vertrag mit Dennis Domaschk verlängert.