Drei Fragen an… Heute: Christoph Ibisch zur aktuellen Situation. „Wir erwarten jetzt von den Jungs eine Reaktion mit Disziplin, Willen und Kampf.“

Drei Fragen an… Heute: Christoph Ibisch. Der Trainer der 1. Mannschaft im Interview.

Zwei schwache Spiele in Folge. 65 Gegentore, viele Passfehler und eine schlechte Wurfquote. Es gibt viel Arbeit für unser gesamtes Drittliga-Team. Wir haben das heutige Training genutzt, um mit Christoph Ibisch zu sprechen.

Jens Schilling:
Hallo Christoph. Einem guten Spiel in Gummersbach mit dem Ausgleich in der letzten Sekunde, folgte die Woche darauf das wirklich schlechte Spiel in Altjührden. Am Sonntag die hohe Niederlage gegen die HSG Krefeld. Woran hat es Deiner Meinung nach gelegen?

Christoph Ibisch:
Schon in Gummersbach haben wir nicht alles richtig gemacht, denn trotz personeller Einschränkungen sind wir in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft nur das sieht man leider nicht am Ergebnis. Trotzdem haben wir alle gekämpft und dafür wurde die Mannschaft in letzter Sekunde mit einem Punkt belohnt.
Altjührden müssen wir unter Blackout abhaken. Die Höhe des Ergebnisses ist im Hinblick auf den direkten Vergleich natürlich mehr als schwierig dies noch im Rückspiel wieder gut zu machen.

Im Spiel gestern hat uns Krefeld genauso wie die SGSH aufgezeigt, das wir gegen die Top-Teams der Liga zu viele Fehler machen und diese direkt im Gegentoren bestraft werden. Wir haben es in den letztens beiden Partien nicht geschafft unsere maximale Leistung abzurufen, welche wir jedoch Woche um Woche und Spiel um Spiel aufrufen müssen um in der 3. Liga die Stirn bieten zu können. Wir müssen es wieder schaffen einen starken Deckungsverband zu stellen und vorne mehr Zug zum Tor und Torgefährlichkeit auszustrahlen.

JS:
Bis auf ganz wenige Ausnahmen laufen die Jungs aktuell ihrer Form deutlich hinterher. Dazu kommen noch die Verletzungen von Treude, Polakovs und Warland. Welche Konsequenzen ziehst Du gemeinsam mit Jan Stuhdreher daraus?

CI:
Jan als auch ich sind der Meinung das es nicht an den Verletzungen liegt (siehe Gummersbach) sondern viel mehr eine Einstellungssache der Jungs ist. Es fehlt momentan die Transferleistung zwischen Training und Spiel.

JS:
Es folgen die Spiele beim diesjährigen Aufsteiger aus Northeim und die Woche darauf das Derby gegen die Wölfe.
Abstiegskampf pur wie erwartet im Tal?

CI:
Wir müssen uns bewusst sein, dass wir mitten drin und bis zum Ende der Saison um den Verbleib in der 3. Liga spielen und vorallem kämpfen müssen. Wir gewinnen nicht einfach so, bei uns muss jeder in den Dienst der Mannschaft springen. Die bevorstehenden Aufgaben werden nicht einfacher, da die vermeidlichen direkten Konkurrenten punkteten.  Wir werden keine Punkte geschenkt bekommen.

JS:
Vielen Dank Christoph für das Interview. 

Jan Stuhldreher und Christoph Ibisch führen aktuell viele Gespräche mit den Spielern.