Eckervogt ist beim Lieblingsklub TuS Volmetal angekommen

Hagen. Mit der ungewohnten 62 auf dem Rücken läuft beim Handball-Drittligisten TuS Volmetal in der neuen Saison Rückraumspieler Yannick Eckervogt auf. „Die Trikotnummer habe ich mit meinem guten Kumpel Torben Voss-Fels beim Soester TV ausgesucht und sie seitdem behalten“, verrät der 1,90 m große und 88 Kilogramm schwere Blondschopf. Der 27-Jährige ist einer von nur zwei Neuzugängen der Volmetaler, die am Samstag um 19 Uhr beim Nordrhein-Ligisten ART Düsseldorf testen (Graf-Recke-Halle Düsseldorf) und tags darauf am Kronen-Cup in Dortmund teilnehmen.

Den Weg zum TuS Volmetal hätte er bereits vor einem Jahr finden können, doch damals entschied er sich für den Ligakonkurrenten SG Ratingen: „Nun bin ich froh, im Volmetal angekommen zu sein.“ Dafür reißt der gebürtige Dortmunder auch einige Kilometer auf der Autobahn ab. Auch bedingt durch sein Jurastudium zog es ihn nach Düsseldorf, wo er sein zweites Staatsexamen ablegte. „Die Fahrerei ist manchmal natürlich ein bisschen nervig“, gesteht Eckervogt, „aber wenn man im Kopf hat, dass man nach anderthalb Stunden Fahrt zwei Stunden mit netten und geilen Typen trainieren kann und auch das Umfeld schätzt, dann fahre ich lieber länger.“ Und genau diese Typen beim TuS waren ausschlaggebend für die Entscheidung pro TuS Volmetal. „Der TuS ist zusammen mit dem Soester TV mein absoluter Lieblingsverein. Es macht einfach riesig Spaß, mit den Jungs zu spielen.“ Diesen Spaß möchte er auch in der neuen Saison behalten.

Dass der Zusammenhalt für ihn ein wichtiger Aspekt ist, merkt man daran, wie erfreut er über die Art ist, wie er beim neuen Verein aufgenommen wurde. „Das Umfeld beim TuS Volmetal ist sehr familiär. Die Leute sind sehr zuvorkommend und unterstützen die Mannschaft mit allem, was sie haben. Das fand ich in der letzten Saison schon sehr beeindruckend, als ich mit der SG Ratingen hier gespielt habe“, sagt Eckervogt .

Die Familie ist ein klarer Fixpunkt in seinem Leben. „Durch meinen Vater, der mich damals mit zum Feldhandball genommen hat, bin ich erst zu diesem Sport gekommen“, sagt Eckervogt: „Und auch abseits des Platzes verbringe ich viel Zeit mit meiner Freundin Alex und meiner Familie.“ Ziel im neuen Klub ist für den 27-Jährigen der Verbleib in der 3. Liga. „Ich freue mich, wieder in einer Mannschaft zu spielen, wo jeder für jeden kämpft“, sagt Eckervogt: „

Und genau das wird unser Ass im Ärmel sein, wenn es um den Klassenerhalt geht.“