Eintrachts Dritte gewinnt das Marcel Blasberg Turnier am Samstag. Alle drei Tage waren gut besucht.

Eintracht-Dritte gewinnt beim TuS Volmetal.
Gastgeber auf letztem Platz.

Hagen. Beim Marcel-Blasberg-Turnier des TuS Volmetal sicherte sich Handball-Landesligist VfL Eintracht Hagen III den Sieg vor dem Verbandsligisten HSV Plettenberg/Werdohl und der gastgebenden TuS-Reserve.

Gespielt wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden bei einer Spielzeit von zwei Mal 20 Minuten. Die Auftaktpartie bestritten die HSV Plettenberg/Werdohl und der VfL Eintracht Hagen III. Beiden Mannschaften merkte man zunächst an, dass die Vorbereitung auf die neue Saison so langsam erst richtig los geht und das Spielgerät nicht unbedingt der Hauptbestandteil der Einheiten ist. Viele Fehlpässe und technische Unzulänglichkeiten prägten die Partie. Mit der Zeit fand der VfL immer besser ins Spiel und kam über Lennart Bulk oder den trickreichen Linksaußen Thomas Osebold immer wieder zum Erfolg. Bei der HSV fehlte es vor allem an Gefahr aus dem Rückraum, weshalb die Mannschaft von Trainer Kai Henning ihr Heil im Tempospiel suchte. Doch die Eintracht war an diesem Tag zu stark für die Werdohler, sodass das Spiel mit 17:14 für den VfL endete, der im anschließenden Spiel die Chance auf den Turniersieg hatte.

Und diese Chance nutzte die routinierte Cengiz-Sieben prompt. Mit 23:21 schlug man den Gastgeber, dem man anmerkte, dass besonders in der Defensive noch ein gutes Stück Arbeit auf die Spieler wartet, da die neu einstudierte 6:0-Variante noch nicht sattelfest efunktionierte. „Das ist aber auch ganz normal. Die Mannschaft ist ja erst am Anfang der Vorbereitung und muss einfach die Ruhe behalten“, erklärt Philipp Brüggemann, Teammanager der ersten Mannschaft, der den privat verhinderten Tim Schneider auf der Trainerbank vertrat. Im letzten Spiel traf der TuS auf die HSV Plettenberg/Werdohl, der man sich nach hartem Kampf mit 18:19 geschlagen musste. Ausschlaggebend für diese Niederlage war die teilweise schlechte Chancenverwertung und viele technische Fehler im Angriff, sowie die bereits bekannten Abstimmungsprobleme in der Abwehr.

„Auch wenn unsere Mannschaft Letzter geworden ist, sind wir mit dem Turnier an sich sehr zufrieden“, erklärte Volmetals Abteilungsleiter André Blümel.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport