In der heutigen Ausgabe der Westfalenpost äußern sich unsere beiden Trainer zur aktuellen Situation der ersten Mannschaft.

In der heutigen Ausgabe der Westfalenpost äußern sich unsere beiden Trainer zur aktuellen Situation der ersten Mannschaft.

Hagen.

Jan Stuhldreher und Tim Schneider wollen das Handball-Drittliga-Team des TuS Volmetal zum Klassenerhalt führen.
„Wir werden das Rad nicht neu erfinden. Es geht darum, an ein paar Stellschrauben zu drehen. Vor uns liegt ein Projekt mit fünf Meilensteinen. Das gemeinsame Ziel ist der Klassenerhalt!“

Tim Schneider (37), Sportlicher Leiter und seit Montag gemeinsam mit Jan Stuhldreher (30) Trainer des Handball-Drittliga-Teams des TuS Volmetal, wählt diese Worte, aber sie könnten auch von seinem Kompagnon stammen. „Wir kennen uns lange, liegen auf einer Wellenlänge und sprechen die gleiche Sprache“, sagt Jan Stuhldreher, „gemeinsam das Training zu leiten, wird für uns kein Problem sein.“

Zweimal war das in dieser Woche schon der Fall, am Donnerstag steht die dritte Einheit an. „Eventuell werden wir über Ostern noch ein zusätzliches Training ansetzen“, darüber wird laut Stuhldreher nachgedacht. Die erste Phase des „Projektes Klassenerhalt“ ist ganz auf das nächste Spiel gegen die HSG Krefeld ausgerichtet. Am Samstag, 7. April, ist der Tabellenvierte in Dahl zu Gast. Insgesamt sind noch fünf Partien zu absolvieren.

„Wir dürfen nicht den Fehler machen, uns ganz auf die Spiele gegen die direkten Rivalen Aurich und Habenhausen zu fokussieren“, sagte Volmetals Handball-Chef Andre Blümel am Sonntag. Da gab er als Reaktion auf das 25:28 bei Gummersbach II, sechste Niederlage in Folge, die „Freistellung“ des bisherigen Trainerduos Michael Wolf/Dirk Maruska bekannt. Außer gegen Krefeld müssen die Volmetaler auch noch gegen die Top-Fünf-Teams Bayer Dormagen und Longericher SC antreten – beide Male auswärts. „Das sind undankbare Spiele“, weiß Jan Stuhldreher.

Tim Schneider indes verweist darauf, dass der souveräne Tabellenführer TuS Ferndorf als Meister und Zweitliga-Aufsteiger feststeht. „Man weiß ja nicht, wie motiviert die Mannschaften dahinter in der Saison-Endphase noch sind. Wir jedenfalls werden da sein, in jedem der fünf letzten Spiele, das versprechen wir! Wir werden das darstellen, was wir sind: Ein Haufen, der emotionalen Handball spielt!“

Sicherheit und Selbstvertrauen
Als Antwort auf die Frage, worauf es ankommt und wie das erreicht werden soll, verwenden beide Übungsleiter die gleichen Begriffe: Einzelgespräche, Sicherheit, Disziplin, Kommunikation, Konzept! So habe sich in den vergangenen Partien gezeigt, dass die Sicherheit und das Selbstvertrauen nicht mehr im erforderlichen Maße vorhanden waren. Beides soll auch dadurch zurückkehren, „dass man die Jungs im Training viel spielen lässt“, so Stuhldreher.

Zumindest jene, die spielen können. Bei Roman Warland wird es wohl noch eine Weile dauern, bis er nach seinem Riss des Syndesmosebandes wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Linksaußen Kevin Herzog trug wegen einer Schleimbeutelverletzung am Arm zuletzt Gips, der aber am Donnerstag entfernt werden könnte. „Er will sich in den Dienst der Mannschaft stellen und erst nach der Saison eine OP vornehmen lassen“, berichtetet Jan Stuhldreher. Auch Rückraumkraft Dominik Domaschk (Rippenprellung) will auf die Zähne beißen. Mit beiden planen die Übungsleiter für das Spiel gegen Krefeld.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, strahlt Tim Schneider viel Zuversicht aus. „Die ersten Trainingseinheiten waren super gut­!“

Daniel Oelke übernimmt die Landesliga-Reserve

Als Nachfolger des zur Handball-Drittliga-Mannschaft aufrückten Trainers Tim Schneider wird Daniel Oelke die Landesliga-Reserve des TuS Volmetal bis zum Saisonende betreuen. Oelke war schon einmal als Schneiders Assistenzcoach tätig und pausierte zuletzt.

Als Landesliga-Aufsteiger belegt Volmetal II nach 19 Partien – ein Nachholspiel gegen HSG Hohenlimburg steht noch aus – mit 30:8 Punkten den zweiten Platz. „Das Ziel ist es, die Mannschaft immer weiter zu verbessern“, hält Schneider nichts von einem „gemütlichen Austrudeln“.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport