Nach sechs Niederlagen in Folge übernehmen Jan Stuhldreher und Tim Schneider den abstiegsbedrohten Handball-Drittligisten.

Der Bericht aus der Westfalenpost zur Trainerfreistellung vom Wochenende:
 
Nach sechs Niederlagen in Folge übernehmen Jan Stuhldreher und Tim Schneider den abstiegsbedrohten Handball-Drittligisten.

Paukenschlag im Volmetal: Michael Wolf und Dirk Maruska sind nicht mehr Trainer der Handball-Drittliga-Mannschaft. Mit der Freistellung von Chefcoach und Assistent reagierte der TuS Volmetal auf die 25:28-Niederlage am Freitagabend beim VfL Gummerbach II. Jan Stuhldreher, bisher dritter Mann im Trainerstab, sowie Tim Schneider, Sportlicher Leiter und Coach der Landesliga-Reserve, übernehmen heute Abend das Team.

 

Nach der sechsten Niederlage in Folge stehen die „Taler“ weiterhin nur zwei Punkte vor der Bundesliga-Reserve der HSG Lemgo, die als 14. den ersten Abstiegsplatz belegt. Fünf Partien sind noch zu absolvieren, über Ostern ist frei. Am Samstag, 7. April, geht es mit einem Heimspiel gegen den Tabellenvierten HSG Krefeld weiter.

 

„Wir hoffen, dass durch diese Maßnahme noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft geht“, begründet Volmetals Handball-Chef Andre Blümel den Trainerwechsel. „Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, denn wir haben Michael Wolf und Dirk Maruska viel zu verdanken. Im vergangenen Jahr haben wir mit ihnen den Klassenerhalt geschafft und dann eine gute Hinrunde 2017/18 gespielt. Aber zuletzt wirkte die Mannschaft verunsichert.“

„So ist das im Leistungssport, ich muss die Entscheidung akzeptieren“, kommentierte Wolf gestern seine Freistellung. Der A-Lizenz-Inhaber, der mit Maruska im Herbst 2016 den glücklosen Niederländer Rob de Pijper ablöste, kann die letzten sechs Niederlagen zwar nicht wegdiskutieren, konnte indes darauf verweisen, dass „sein“ geschwächtes Team am Freitag Moral bewies und in der Schlussviertelstunde nach einem 12:23-Rückstand acht Tore wettmachte. „Wenn die Partie noch etwas länger gedauert hätte, hätten wir möglicherweise sogar noch etwas mitgenommen.“

„Fluch oder Segen“

Es könne natürlich sein, dass der Trainerwechsel dem Team noch einmal einen Impuls gibt, „er kann die Mannschaft aber auch noch weiter verunsichern. Ob diese Maßnahme am Ende ein Fluch oder Segen ist, wird sich zeigen“, so Wolf.

„Ich hoffe natürlich, dass es die richtige Entscheidung war“, wird die Saison-Endphase laut Andre Blümel die Antwort liefern. „Die Mannschaft kann in der Osterpause noch einmal neu eingestellt werden, um dann hoffentlich die nötigen Punkte zum Klassenrhalt zu holen.“

Am besten angefangen mit dem schweren Spiel gegen Krefeld.
Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport

Jan Stuhldreher im Spiel gegen die SGSH.
Bisheriger Trainer unserer zweiten Mannschaft, Tim Schneider.