23:29 Niederlage in Leichlingen. Zweite Halbzeit ging deutlich an die Rheinländer. Tolle erste Halbzeit wird nicht belohnt.

LEICHLINGEN.  
Im ersten Saison-Auswärtsspiel beim Leichlinger TV waren die Handballer des TuS Volmetal lange obenauf, verloren am Ende aber mit 23:29.

Die Drittliga-Handballer des TuS Volmetal haben ihr zweites Saisonspiel verloren. Sechs Tage nach dem gelungenen 29:24-Heimauftakt gegen GWD Minden II mussten sich die Schützlinge von Christoph Ibisch und Jan Stuhldreher beim Leichlinger TV mit dem fast gleichen Ergebnis geschlagen geben. 29:23 (12:15) hieß es am Ende für die gastgebenden „Piraten“.

Auf den ersten Blick ein standesgemäßes Resultat für das Heimteam, bei dem Lars Hepp, ehemals Coach des VfL Eintracht Hagen, seit dieser Woche als „Berater“ das sportliche Sagen hat. Sein Trainervertrag tritt erst am 1. Oktober in Kraft.

Mit der Anfangsphase konnte der frühere Eintracht-Coach nicht zufrieden sein. Nach 90 Sekunden führten die Volmetaler durch zwei Treffer von Dominik Domaschk mit 2:0. Und dabei blieb es nicht. Domaschk erzielte auch die nächsten beiden TuS-Tore zum 3:1 und 4:2, Linksaußen Kevin Herzog erhöhte auf 6:2 für die Gäste. Das 7:3 besorgte Dennis Domaschk, anschließend erhöhten Sebastian Rinus und Dominik Domaschk mit seinem fünften Treffer auf 9:4. Gerade mal zehn Minuten waren gespielt.

Zwar kamen die Hausherren in der Folgezeit zeitweise etwas näher heran (11:13, 22. Minute), aber im Großen und Ganzen konnten die „Taler“ ihr Polster verteidigen (15:11, 18:14). „Wir waren gut vorbereitet, hatten den Gegner per Video studiert. Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, konnte der TuS-Coach auch in Abwesenheit der verletzten Manuel Treude, Niklas Polakovs und Roman Warland lange zufrieden sein.

Die Wende leitete Leichlingen mit einem 4:0-Lauf zum 18:18 ein. Es war der erste Ausgleich im ganzen Spiel. Ein paar Minuten stand die Partie auf des Messers Schneide, nach dem 20:20 (50.) drehte der LTV mit einer weiteren 4:0-Serie die Partie endgültig um. Auch begünstigt vom verletzungsbedingten Ausscheiden Jan Königs. „Wir hatten es verdient, hier etwas mitzunehmen“, fand Christoph Ibisch, „wir müssen die Lehren daraus ziehen und es nächstes Mal besser machen.“

Quelle: Westfalenpost Hagen
Fotos by Pille