Verletzungssorgen im Tal werden schlimmer. Polakovs jetzt mit zusätzlichem Meniskusschaden. Vorbericht zum Spiel in Leichlingen.

Verletzungssorgen im Tal werden schlimmer.
Polakovs jetzt mit zusätzlichem Meniskusschaden.

Das zarte Pflänzchen der Euphorie nach dem Auftaktsieg gegen die TSV GWD Minden II ist beim Handball-Drittligisten TuS Volmetal vor dem Spiel am Freitag beim Leichlinger TV (Ostermann-Forum, 20 Uhr) unter der Woche ordentlich torpediert worden. Grund dafür ist nicht der kommende Gegner, viel mehr bedrückt Trainer Christoph Ibisch die Diagnose der Verletzung von Niklas Polakovs.

Der Rückraumakteur der Volmetaler, der bereits zum Saisonauftakt fehlte, hat nun bezüglich seiner Verletzung Gewissheit. „Es ist ein Schaden am Meniskus entstanden, ob eine Operation nötig ist, werden die weiteren Untersuchungen zeigen“, so Ibisch. Damit wird Polakovs voraussichtlich für mindestens sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Gewissheit gibt es bei den ebenfalls verletzten Roman Warland und Manuel Treude. Während Warland seine Schulter konservativ behandeln lässt, steht bei Schlussmann Treude eine Operation an. Der starke Rückhalt der Volmetaler aus den vergangenen Jahren soll dann in drei bis vier Wochen wieder langsam ins Training einsteigen.

Als wären die personellen Probleme nicht bereits groß genug, haben Frederik Kowalski und der Youngster Julius Blümel unter der Woche ebenfalls nicht trainieren können. „Beide werden aber mitfahren. Wir werden dann sehen, ob ein Einsatz sinnvoll ist“, so Ibisch. Unter den aktuellen Vorzeichen wird geprüft, ob Timon Schliepkorte aus der Landesliga-Reserve in den erweiterten Kader hochgezogen wird.

Trotz dieser schlechten Vorzeichen fährt der TuS mit Rückenwind zu den starken Leichlingern. Diese konnten zum Auftakt bei der SG VTB/Altjührden überzeugend mit 29:21 gewinnen. Vor allem die defensive Vorstellung der Rheinländer beeindruckte, nach 45 Spielminuten standen gerade einmal zehn Gegentore zu Buche. „Wir haben uns das Spiel auf Video angesehen und wissen, was wir tun müssen, um Leichlingen vor Probleme zu stellen“, sagt Christoph Ibisch.

Die Leichlinger haben sich kurz vor der Saison von ihrem langjährigen Trainer Frank Lorenzet getrennt. Nachdem Interimstrainer Björn Aust die Mannschaft am ersten Spieltag in Varel betreute, übernimmt nun ein in Hagen bekanntes Gesicht die Geschicke bei den „Pirates“: Der ehemalige Eintracht-Trainer Lars Hepp wird am Freitagabend auf der Bank der Leichlinger Platz nehmen. Offiziell als „Berater“, weil sei Vertrag beim Hamburger SV, wo er zuletzt Jugendleiter und Nachwuchscoach war, noch bis zum 30. September läuft.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport.

Groß war die Freude nach dem gewonnen Spiel gegen Minden. Nun stehen die Verletzungssorgen im Mittelpunkt der Planungen.