Planungssicherheit soll neue Spieler für das 3.Liga-Team anlocken. „Wir sind auf einem guten Weg.“

Hagen. Die Feierlichkeiten waren ausführlich nach dem Klassenerhalt des TuS Volmetal in der 3. Handball-Liga, am heutigen Dienstag werden sie fortgesetzt. Dann, so kündigte Trainer Michael Wolf an, lädt die Mannschaft am Abend die vielen Helfer zu Grillwaren und Bier an die Sporthalle Volmetal. „Ich glaube, da lassen wir das Training mal ausfallen“, kündigte er an. Und Co-Trainer Dirk Maruska, der mit Wolf im Dezember das „Himmelfahrts-Kommando“ bei den „Talern“ übernommen hatte, hob hervor: „Was das Orga-Team geleistet hat, war im positiven Sinne unmenschlich. Ich ziehe den Hut davor.“

Mindestens eine weitere Saison werden die TuS-Verantwortlichen nach dem 25:23-Relegationssieg gegen die SG Pforzheim/Eutingen Drittliga-Heimspiele in der „Handballhölle“ Volmetal ausrichten können. Darunter trotz des Zweitliga-Aufstiegs von Lokalrivale VfL Eintracht Hagen einige Duelle mit südwestfälischen Nachbarn. Natürlich gegen die SG Schalksmühle/Halver, deren Trainer Stefan Neff unter den Zuschauern beim Abstiegsendspiel weilte, dazu kommen mit Aufsteiger HSG Menden/Lendringsen und dem mutmaßlichen Zweitliga-Absteiger TuS Ferndorf zwei weitere Teams aus der Region. „Beide bringen traditionell großes Fan-Potenzial mit“, sagte Volmetals Handballchef André Blümel: „Wir werden weiter schöne Derbys in unserem Handball-Palast haben.“

Fünf Akteure aus dem aktuellen TuS-Kader werden dann nicht mehr dabei sein. Silas Kaufmann (TuS Bommern), Thimo Kirsch (FC Schalke 04), Luca Sackmann (SG Schalksmühle-Halver), Thomas Kersebaum und Timon Schliepkorte, die in der Volmetaler Reserve in der Landesliga spielen sollen, verabschiedet man aus dem Drittliga-Team. Als Neuzugänge für den Kader von Wolf und Maruska stehen bisher nur Rechtsaußen Jonas Heidemann von Landesligist HSG Schwerte Westhofen und Linksaußen Lorenz Schlotmann (VfL Eintracht Hagen II), beide 20 Jahre alt, fest. „Bisher waren wir in einer Grauzone, in welcher Liga wir spielen“, erklärt Blümel, „potenzielle Neuzugänge wollten noch nicht zusagen.“ Bedarf gibt es jedoch reichlich, zumal gleich drei Linkshänder das Team verlassen. „Dringend brauchen wir einen Halblinken und einen Halbrechten im Rückraum, da sind wir auf gutem Weg“, sagt Blümel, „und wir haben noch Kontakt zu zwei anderen Kandidaten. Wenn alles gut läuft, können wir noch vier neue Spieler präsentieren.“

Aus der WP vom 16. Mai

Sind zuversichtlich was neue Spieler angeht, das Trainerteam Wolf und Maruska nach der obligatorischen Bierdusche. Foto: J. Schilling