Zuletzt stieg Michael Romanov in der Schweiz in die erste Division auf.
Mit Handball-Drittligist TuS Volmetal will er nicht absteigen.
Die Westfalenpost berichtet über Michael Romanov.
Er ist der neue Mann im Rückraum des Handball-Drittligisten TuS Volmetal: Michael Romanov. Der am 25. April 1993 in Hückeswagen geborene Rechtshänder spielt seit dieser Saison im Hagener Süden. Zuvor war er beim TV Eutingen in der Schweiz aktiv und hat dort den Aufstieg in die erste Liga geschafft.
Warum er nun nicht in der Elite-Liga der Schweiz, sondern in der dritten Liga in Deutschland spielt, hat für ihn hauptsächlich private Gründe. „Ich wollte einfach wieder näher bei meiner Familie sein“, erklärt der Deutsch-Russe. Seine vorausgegangenen Stationen im Seniorenbereich waren der TuS Derschlag und der Bergische HC, der mittlerweile Liga-Konkurrent des VfL Eintracht Hagen in der zweiten Handball-Bundesliga ist. Seinen größten Erfolg feierte der variabel einsetzbare Rückraumspieler in der Jugend des VfL Gummersbach. Mit dem bergischen Traditionsverein erreichte er das Finale um die deutsche Meisterschaft, welches man allerdings gegen die SG Flensburg-Handewitt verlor.
„Ein sehr familiärer Verein“
Nach einer Übergangszeit hat Romanov eine Wohnung in Hagen-Haspe bezogen und fühlt sich nach eigener Aussage auch schon sehr wohl in seinem neuen Umfeld. „Der TuS Volmetal ist ein sehr familiärer Verein, es wurde mir nicht gerade schwer gemacht, mich hier einzuleben“, sagt er.
Zu seinen Stärken zählt der 1,88 Meter große Rückraumspieler sein schnelles athletisches Spiel nach vorn, wenngleich er selbst sagt, dass seine Schwäche darin liegt, „schnell auf 180“ zu sein.
Für den TuS Volmetal kann er zu einer großen Bereicherung werden, denn mit seiner Wurfgewalt stellt er zu jedem Zeitpunkt des Spiels eine Gefahr für das gegnerische Tor dar. Im ersten Pflichtspiel, bei die 21:33-Niederlage gegen Zweitliga-Absteiger TuS Ferndorf, war er viermal erfolgreich, darunter einmal von der Siebenmetermarke aus, zum 35:33-Erfolg zuletzt in Leichlingen steuerte der 24-Jährige fünf Feldtore bei. Von seinen Anspielen profitieren auch die Mitspieler. Am Samstag im schweren Heimspiel gegen den Vorjahresfünften Leichlinger TV will sich Michael Romanov wieder so als Aktivposten einbringen, dass es zum ersten Heimsieg reicht.
Fitnesstraining-Student
Der Student im Bereich Fitnesstraining hat sich schnell an die Gegebenheiten im „Tal“ gewöhnt und weiß worauf es beim TuS Volmetal ankommt: „Für uns zählt nur der Klassenerhalt. Wir wollen auch in der nächsten Saison in der dritten Liga spielen.“
Quelle: WP Kevin Herzog

