Der Vorbericht zum morgigen Spiel gegen die Ahlener SG aus der heutigen Westfalenpost.
Volmetal will zu ungewohnter Zeit punkten
Zur ungewohnten Fußballzeit, samstags um 15 Uhr, müssen die Drittliga-Handballer des TuS Volmetal bei der Ahlener SG antreten. Grund der frühen Anwurfzeit ist das ab 19 Uhr stattfindende Oktoberfest der ASG in der Friedrich-Ebert-Sporthalle. „Da wollen natürlich auch die Spieler und Fans der Handballer hin. 1000 Karten sind schon verkauft“, war aus der Geschäftsstelle der ASG zu hören.
Den Spieler des TuS Volmetal ist es egal. Sie wollen in der Ahlener Sporthalle punkten, was ihnen allerdings in der letzten Saison nicht gelang. Mit einer unglücklichen 22:23-Niederlage im Januar traten die Volmetaler die Heimreise an. Im Rückspiel siegten die Volmetaler bei einem der ersten Spiele der Trainer Michael Wolf und Dirk Maruska mit 32:28 und waren somit im direkten Vergleich im Abstiegskampf besser. Den Klassenerhalt schafften beide Mannschaften letztlich doch noch.
Gleiche Ziele – nämlich den Ligaerhalt – haben Ahlen und Volmetal, die mit jeweils 2:4 Punkten gestartet sind, auch in dieser Saison. Während der TuS Volmetal sein Team auf einige Positionen verändert hat, spielen die Gastgeber mit nahezu der gleichen Mannschaft aus der letzten Saison – vielleicht ein Vorteil für Ahlen. „Wie sind gut vorbereitet“, sagt allerdings Volmetals Trainer Michael Wolf und spricht nicht nur von den guten Kreisspielern bei Ahlen. „Der gesamte Angriff der Gastgeber ist individuell schon sehr gut“, nennt der Wolf die Stärken der Ahlener.
Kampflos wollen die Volmetaler dieses Spiel natürlich nicht abgeben. „Wir rechnen uns schon was aus, wenn wir eine konzentrierte Leistung abliefern“, betont Wolf. Sein Debüt für den TuS könnte der in dieser Woche verpflichte Neuzugang Florian Schlierkamp geben, der ins Training eingestiegen ist.
Bitte beachtet die geänderte Abfahrtszeit des Fanbus. Er wird alle Haltestellen 30min. früher anfahren. Also 1145h ab Rummenohl.
Text: Peter Pickel
Foto: S. Lahmer.

