Ein guter Sydney Quick kann die Niederlage nicht verhindern. Der Spielbericht aus der Westfalenpost zum Drittliga-Duell gegen die Panther.

Der Spielbericht aus der Westfalenpost.

In der Sporthalle an der Volme sahen 420 Zuschauer wieder ein dramatisches Handballspiel in der 3. Liga. Mit einem schlechten Ausgang für den TuS Volmetal, der gegen Neuling Bergische Panther mit 24:25 (10:14) unterlag. Es war die dritte Heimniederlage der Volmetaler im vierten Spiel vor eigenem Publikum.

Vielleicht war die 36. Minute die Schlüsselszene in diesem Spiel, als die Schiedsrichter Volmetals Torjäger Dominik Domaschk disqualifizierten. Eine Entscheidung, die die Gastgeber für überzogen hielten. Doch die TuS-Mannschaft steckte nicht auf. Es war vor allem der stark aufspielende Kevin Herzog, der mit seinen Treffern die Hausherren immer noch im Spiel hielt. Beim Spielstand von 17:18 in der 42. Minute waren die Volmetaler wieder im Spiel. Selbst Spielzeitunterbrechungen durch Störungen an der Zeitmessanlage ließ die Gastgeber kalt. Doch während die Volmetaler Abwehr gute Arbeit leistete, machte sich das Fehlen von Dominik Domaschk mit zunehmender Spieldauer bemerkbar.

 

In der Folgezeit konnten Frederik Kowalski und Gäste-Spieler Jan Blum jeweils einen Siebenmeter nicht verwandeln, im TuS-Tor lief Sydney Quick zur Höchstform auf. Volmetals Roman Warland hielt mit zwei Treffern in Folge zum 19:20 in der 44. Minute seine Farben im Spiel. Noch war nichts entschieden. Volmetal – diesmal auch ohne den beruflich verhinderten Michael Romanov – kämpfte, geriet aber mit 20:24 in Rückstand (56.). Jubel bei den Fans der Bergischen, Entsetzen bei den TuS-Fans, die dann doch wieder auf einen Punkt hoffen durften, denn Herzog verkürzte auf 23:25 und 24:25.

Kein Zugriff in erster Hälfte

Die Restspielzeit von 29 Sekunden reichte für die Volmetaler aber nicht mehr, zumal die Schiedsrichter ihnen in den letzten Sekunden bei einer Abwehraktion eines Panther-Spielers im Kreis einen Siebenmeter verweigerten. „Da kann man einen Siebenmeter geben“, war Volmetals Abteilungsleiter Andrè Blümel überzeugt, auch Gästetrainer Marcel Mutz räumte ein: „Am Ende war auch ein Siebenmeter für Volmetal möglich. Egal, die wichtigen Punkte in einem Vier-Punkte-Spiel haben wir im Sack.“

Volmetals Übungsleiter Michael Wolf fand nach der hektischen Schlussphase schnell die Sprache wieder. „Mit unserer letzten Reserve haben wir uns gut geschlagen“, befand er und ergänzte: „Nicht wir selbst haben uns um die Punkte gebracht.“ Wolf erwähnte allerdings auch, dass seine Mannschaft nicht gut ins Spiel gekommen sei und auch in der Abwehr nicht konsequent genug gewesen sei: „In der ersten Halbzeit haben wir keinen Zugriff bekommen.“

TuS Volmetal: Treude, Quick; Schlotmann, Frederik Kowalski (4/1), Warland (2), Brüggemann, Dominik Domaschk (2), Dennis Domaschk, Brockhaus (1), Herzog (9/1), Heidemann (2), Dommermuth (4).