Noch keinen Heimsieg gab es in vier Derbys zwischen SG Schalksmühle-Halver und TuS Volmetal, Samstag in Halver steht das fünfte an.
Derbyzeit im Volmetal. In der 3. Handball-Liga West steht am Samstag ab 19.30 Uhr in der Sporthalle Mühlenstraße in Halver das siebte Spiel für den TuS Volmetal im Kalender, man ist zu Gast bei der benachbarten SG Schalksmühle-Halver. Dabei trifft zwar der aktuelle Tabellenfünfte – die SG verzeichnet 8:4 Punkte – auf den Rangelften (4:8), doch die bisherigen Nachbarschafts-Duelle verliefen immer dramatisch. Und es gab in bisher vier Drittliga-Derbys beider Teams noch keinen Heimsieg. In der Vorsaison gab es zwei Remis (25:25 und 28:28), in Volmetals Premieren-Spielzeit in der dritthöchsten Spielklasse gewannen jeweils die Auswärtsteams – der TuS in Schalksmühle (25:24), die SGSH in Dahl (27:24).
Die Trainer beider Vereine pflegen ein freundschaftliches Verhältnis. Volmetals Coach Michael Wolf hält eigentlich nicht viel von Derbys. „Ich bin ein Fan von einem normalen Spiel“, so Wolf, der sicher ist, dass sich Stefan Neff taktisch etwas einfallen lässt. Doch auch Wolf, dem Yannick Eckervogt und Daniel Sklarski fehlen, der aber wieder auf den zuletzt beruflich verhinderten Michael Romanov und Roman Warland zurückgreifen kann, wird in dieser Beziehung nicht untätig sein. „Ansonsten ist die SG schon stark“, gibt Volmetals Übungsleiter die Rolle des Favoriten an die SG weiter.
Diese Rolle nehmen die Hausherren gerne an. „Da wir vor eigenem Publikum spielen und alle Spieler an Bord haben, sind wir natürlich Favorit und wollen gewinnen“, gestand SGSH-Trainer Stefan Neff vor seinem dritten Derby gegen seinen ehemaligen Klub – und warnt eindringlich die Volmetaler nicht zu unterschätzen. „Da sind natürlich auch gute Einzelspieler vorhanden“, so Neff. Volmetals Dominik Domaschk etwa ist mit 37 Treffern aus dem Feld aktuell zweitbester Schütze der Liga, bei den Gastgebern gelangen Linksaußen Natko Merhar 28 Feldtore. Mit Luca Sackmann und Niklas Polakovs hat die SGSH neben Neff zwei Ex-Volmetaler in ihren Reihen, TuS-Spieler Kevin Herzog ging vor drei Jahren den umgekehrten Weg.
Parken am Busbahnhof
In Halver erwarten die Gastgeber eine mit 1000 Zuschauern prall gefüllte Halle. Von 18 bis 23 Uhr dürfen Zuschauer auch wieder am Busbahnhof des Schulzentrums parken, von dort aus ist es nur ein kurzer Fußweg bis zur Sporthalle Mühlenstraße. Nachdem die Volmetaler ihr Kontingent an Karten bereits am vergangenen Samstag komplett verkauft hatten, konnten noch weitere Tickets organisiert werden, die an der Abendkasse bis eine Stunde vor Spielbeginn für den Volmetaler Block bereit liegen. Der TuS setzt wieder einen Fanbus ein, der um 17.45 Uhr an der Sporthalle Volmetal startet.
Quelle: Westfalenpost Hagen


