VfL Eintracht Hagen V – TuS Volmetal IV 27:18 (11:11)
Eine Halbzeit reicht nicht
An diesem Wochenende führte uns der Weg in die Halle Mittelstadt zur Fünftvertretung des VfL Eintracht Hagen. Da wir, trotz eines Auswärtsspieles eine schlagkräftige Truppe aufbieten konnten, waren wir sehr zuversichtlich.
Die Partie wurde aber kein Selbstläufer. Wir liefen immer wieder Rückständen hinterher, die aber immer wieder ausgeglichen werden konnten. Phasenweise blitzte unser Können auf und so gingen wir mit einem 11:11 in die Pause. Im zweiten Durchgang wollten wir endlich dauerhaft konzentriert agieren, um das Spiel zu unseren Gunsten zu wenden. Doch da war mehr der Wunsch Vater des Gedankens. Wir ließen alle Tugenden, die in der ersten Hälfte noch Erfolg brachten, vermissen. Die Eintrachtler kamen zu einfachen Toren und bauten ihre Führung auf 21:12 aus. Inder Folge wuchs der Rückstand dann nicht weiter an, aber wir schafften es auch nicht nochmal eine Wende einzuleiten. So mussten wir diese derbe Niederlage hinnehmen, die auf Grund der zweiten Halbzeit nicht unverdient war.
Fazit: Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Nur eine Halbzeit Handball zu spielen reicht halt nicht. Wir haben im Angriff einfach ideenlos agiert, Tormöglichkeiten nicht genutzt und zu viele technische Fehler produziert. Dennoch gibt es auch etwas Positives aus diesem Spiel mitzunehmen. Weder durch den hohen Rückstand, noch durch teilweise haarsträubende Entscheidungen der Schiedsrichter haben wir uns aus der Ruhe bringen lassen. Hoffentlich machen wir es im nächsten Spiel deutlich besser, wenn nicht, gibt es auch im Heimspiel nichts zu holen.
Es spielten: Olaf Dolleske 5/3, Ralf Grindel 4, Jörg Bouwain, Markus Lieberts Tim Pfeiffer je 2, Dirk Griesenbeck, Ole Kollbach, Marcus Staar je 1, Dirk Altrock, Thorsten Drobnitza, Tobias Kollbach, Alex Strate, Manuel Stratmann und im Tor Christian Fischer
