TuS Volmetal – TSS GWD Minden II
Samstag 1945h Sporthalle Volmetal
Mit GWD Minden II kommt ein technisch gut ausgebildetes Team am Samstag zum Handball-Drittligisten TuS Volmetal.
Das Derby bei der SG Schalksmühle-Halver hat Handball-Drittligist TuS Volmetal verarbeitet, da kommt am Samstag mit der zweiten Mannschaft von GWD Minden ein technisch gut ausgebildetes Team (19.45 Uhr, Sporthalle Volmetal). Die Ostwestfalen starteten mit 0:6 Punkten schlecht, siegten danach mit 32:29 gegen Krefeld und zuletzt mit 45:29 gegen Schlusslicht ATSV Habenhausen – und haben aktuell als Elfter wie die Mendener Sauerland-Wölfe (13.) und Volmetal (12.) 4:10 Zähler.
Eine Niederlage gegen die „Mindener Wundertüte“, so wird das ostwestfälische Team scherzhaft genannt, könnte für die Gastgeber den Sturz auf die Abstiegsplätze der 3. Liga West bedeuten. Allerdings gewannen die Volmetaler daheim gegen Minden bisher stets knapp – mit 29:28 (5. Dezember 2015) und 32:30 (10. Dezember 2016). Wenn TuS-Trainer Michael Wolf über Minden spricht, gerät er förmlich in Schwärmen. 60 bis 70 Prozent ihrer Treffer erzielen die Gäste durch Tempogegenstöße, eingeleitet Spielmacher Christopher Kunisch (32), der auf allen drei Rückraumpositionen und auch auf Linksaußen spielen kann. Es sei immer sehr unangenehm, gegen die offensive Mindener Deckungsformationen zu verteidigen, jeder Fehler im Angriff werde gnadenlos mit einem Gegenstoß bestraft. „Keiner soll glauben, dass dieses Spiel so einfach zu gewinnen ist“, warnt Wolf und fordert: „Wenig Fehler im Angriff und Disziplin über 60 Minuten sind angesagt.“
Personell haben die Gastgeber keine neuen Sorgen. „Ich gehe davon aus, dass die gleiche Mannschaft wie in Halver auch am Samstag im Volmetal aufläuft“, sagt Wolf. Erstmals daheim wieder mit dabei ist also auch Yannick Eckervogt, der im Derby mit zwei Toren sein Comeback feierte. „Ein Führungstyp“, sagt Volmetals Trainer, „er kann uns spielerisch helfen und bringt mehr Variabilität ins Angriffsspiel.“
Quelle: Westfalenpost
