Der Spielbericht aus der Westfalenpost
Jubel beim TuS Volmetal:
Der 26:22-Erfolg bei HSG Lemgo II war der erste Sieg des Handball-Drittligisten in Ostwestfalen.
Die Überraschung ist gelungen. Dank einer starken Leistung im zweiten Abschnitt holte Handball-Drittligist TuS Volmetal mit einem 26:22 (11:10)-Erfolg bei der HSG Handball Lemgo II, die mit Kapitän Lukas Zerbe ihren besten Werfer nicht dabei hatte, zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Nach vier vergeblichen Anläufen gelang es den Volmetalern damit erstmals, in Ostwestfalen zu gewinnen. In den Spielzeiten 15/16 und 16/17 hatte es bei Lemgo II und Minden II insgesamt vier Niederlagen gegeben.
Lemgo erwischte den besseren Start (6:2), aber beim 6:5 war der TuS wieder dran. Als Torschützen trugen sich vor der Pause die Domaschk-Brüder, Kevin Herzog und Philipp Dommermuth in die Liste ein. In der 39. Minute konnten die Volmetaler durch den einzigen Treffer von Yannick Eckervogt erstmals mit vier Toren in Führung gehen (18:14). Die Volmetaler Fans jubelten schon, obwohl noch gut 20 Minuten zu spielen waren.
In der 40. Minute meldete sich auch Michael Romanov, der nach seinem Bänderriss auf der Bank saß, spielbereit. Der Rückraummann steuerte nach seiner Einwechslung drei Tore zum Sieg bei.
In der 50. Minute brachte Florian Schlierkamp den TuS mit 23:18 nach vorn. Der Fünftore-Vorsprung war nicht zuletzt ein Verdienst der starken Abwehr, in der an diesem Tag auch Kevin Herzog und Yannick Brockhaus eine gute Note von Trainer Michael Wolf erhielten.
Doch Lemgo gab nicht auf. Jari Lemke und Julius Rose verkürzten auf 20:23. Zu spielen waren noch acht Minuten. Nach einer Auszeit vergab Volmetals Schlierkamp einen Siebenmeter.
Dominik Domaschk macht alles klar
Aber die „Taler“ konnten sich auf Dominik Domaschk verlassen. Mit seinem siebten Treffer erzielte der Toptorschütze das 24:20 für seine Farben, Treffer Nummer acht brachte das 26:21. Da waren die Gäste wegen einer Zweiminutenstrafe für Philipp Dommermuth in Unterzahl. Lemgos Julius Rose konnte mit dem letzten Tor des Tages nur noch Ergebniskosmetik betreiben.
„Wie die Jungs die zweite Halbzeit heruntergespielt haben, das war schon in Ordnung“, stellte Michael Wolf seinem Team ein gutes Zeugnis aus. Er lobte besonders die Abwehr, die ohne Philipp Brüggemann und Frederik Kowalski auskommen musste und trotzdem so wenige Gegentore kassierte wie in dieser Saison noch nie.
TuS Volmetal: Treude, Quick; Schlotmann, Warland, Schlierkamp (2/2), Romanov (3), Dominik Domaschk (8), Dennis Domaschk (1), Brockhaus, Herzog (6/2), Heidemann (1), Dommermuth (4), Eckervogt (1).
Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport
