Der Vorbericht aus der Westfalenpost zum Heimspiel gegen den VFL Gummersbach.

TuS Volmetal – VFL Gummersbach II Samstag, 28.10.1945h
Der Vorbericht aus der WP

HAGEN.   Nach dem 26:22-Sieg bei HSG Lemgo II empfängt Handball-Drittligist TuS Volmetal mit Gummersbach II am Samstag die nächste Erstligareserve.

Während die Handball-Bundesligen sowie die meisten Spielklassen des westfälischen Handballverbandes an diesem Wochenende länderspielbedingt bzw. wegen der Herbstferien den Spielbetrieb ruhen lassen wird in der 3. Liga der zehnte Spieltag abgewickelt. Der TuS Volmetal empfängt am Samstag um 19.45 Uhr in der Sporthalle an der Volme die 2. Mannschaft des VfL Gummersbach.

Von den bisherigen vier Begegnungen konnten beide Mannschaften jeweils ihre Heimspiele gewinnen. Zuletzt war der TuS Volmetal erfolgreich, der am 6. Mai diesen Jahres mit 26:23 die Oberhand behielt. Damit verhinderten die Schützlinge von Micheal Wolf und Dirk Maruska den direkten Abstieg und schafften anschließend über die Relegation in eigener Halle den Klassenerhalt.

Auch in diesem Jahr hat keine der beiden Mannschaften etwas zu verschenken. Die Gummersbacher, momentan Tabellenachter mit 8:10 Punkten, sind etwas besser als der TuS gestartet, mussten aber am letzten Spieltag bei der Ahlener SG eine bittere 25:29 Niederlage einstecken. Die höchste Saisonklatsche gab es am zweiten Spieltag mit 19:29 in Schalksmühle, den letzten Sieg am 7. Oktober mit 28:25 in Korschenbroich.

„Gummersbach II ist wie eine Wundertüte, da weiß man nie was drin ist“, beschreibt Co-Trainer Dirk Maruska, der den verhinderten Michael Wolf vertritt, den Gegner, der seine Mannschaft gegenüber der vergangenen Saison nicht viel verändert hat. Neben zwei Jugendspielern wurde der aus Balingen gekommene Luis Villgrattner ins Team integriert. Felix Jäger hat den VfL verlassen. Der mit Abstand beste Gummersbacher Torschütze ist nach wie vor Rückraummann Sebastian Schöneseiffen, der in der Liga-Torschützenliste gemeinsam mit Volmetals Dominik Domaschk auf dem dritten Platz steht. Beide haben 54 Treffer erzielt, bei Schöneseiffen resultierten allerdings 29 Tore aus Siebenmetern. Zu beachten sind außerdem die schnellen Außen Max Jäger und Albin Xhafolli sowie der zweitbeste VfL-Torschütze Fynn Herzig (30 Treffer).

Köpp kann Pleite nicht verhindern

„Es läuft alles gut, alle sind fit, ein Sieg wäre wichtig“, so umreißt Dirk Maruska die Lage nach dem 26:22-Sieg in Lemgo. Da am Samstag im Handballkreis keine weiteren Spiele stattfinden, rechnet man im Volmetal mit einer gut gefüllten Halle.

Wen Gummersbach eventuell noch aus dem Bundesligakader dabei hat, ist den Volmetalern eigentlich egal. „Wir können das ohnehin nicht ändern. Wir müssen auf uns schauen und selbst eine konstante Leistung bringen“, lautet die Vorgabe von Dirk Maruska. Beim Spiel in Ahlen setzten die Gummersbacher den Norweger Eirik Köpp ein, der zum erweiterten Kader der norwegischen Nationalmannschaft gehört. Der Rückraumspieler, 2,04 m groß und 107 kg schwer, erzielte acht Treffer, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern.

Quelle: Westfalenpost

Volle Handballhölle beim letzten Aufeinandertreffen. Es ging um den Relegationsplatz.
Sehr gut in Form, „Bommel“ Domaschk. Bis jetzt hat er 54 Treffer (ohne Siebenmeter) erzielt.