Der Spielbericht aus Krefeld.
Verletzung bei Dominik Domaschk.
KREFELD. Nach dem frühen verletzungsbedingten Aussscheiden von Dominik Domaschk kann der TuS Volmetal in Krefeld eine 18:23-Niederlage nicht verhindern.
Handball-Drittligist TuS Volmetal tritt auf der Stelle. Nach den Siegen gegen die zweiten Mannschaften aus Lemgo und Gummersbach mussten sich die Schützlinge von Trainer Michael Wolf bei der HSG Krefeld mit 18:23 (8:10) geschlagen geben.
Dabei waren die Aussichten vor dem Spiel nicht schlecht, weil alle Akteure fit waren und die Spielberechtigung für Rückkehrer Niklas Polakovs ebenfalls vorlag. Die 583 Zuschauer, darunter 60 Volmetaler Fans, sahen einen guten Beginn der Gäste, die in der Glockenspitzhalle nach Toren von Yannik Brockhaus und Frederik Kowalski in der fünften Minute mit 2:0 vorne lagen.
Die möglicherweise spielentscheidende Situation ereignete sich bereits in der elften Minute, als Volmetals Top-Torschütze Dominik Domaschk mit einer Sprunggelenksverletzung ausscheiden musste. Aber zunächst spielten die Gäste mit viel Druck weiter und führten in der 23. Minute mit 8:6. Eine 0:5-Serie, nur durch die Pause unterbrochen, ließ das Spiel dann kippen (11:8).
Ohne Dominik Domaschk wurde es für die Volmetaler in der Folgezeit immer schwerer. Trotzdem waren die Wolf-Schützlinge acht Minuten vor Spielende beim Stand von 19:17 wieder im Geschäft. Doch danach gab es nur noch einen TuS-Treffer durch Michael Romanov zum 21:18. Die letzten beiden Tore erzielten die Gastgeber, die damit einen Fünftore-Abstand herauswarfen.
„Nur 23 Gegentore, das ist in der 3. Liga schon sehr gut“, bilanzierte Michael Wolf, der andererseits die schwache Angriffsleistung beklagte. Nur 18 eigene Treffer hatte es zuletzt im September 2016 beim 18:18 gegen die HSG Lemgo II gegeben.
Krefelds Trainer Olaf Mast sagte nach dem Spiel: „Wir hatten die Köpfe nicht frei, es gilt jetzt zu analysieren wie wir das beheben können. In der Vorsaison hätten wir so ein Spiel allerdings verloren.
Für den TuS Volmetal geht es bereits am Freitag um 20 Uhr mit einem Heimspiel weiter. Dann ist mit Bayer Dormagen ein weiteres Topteam der Gegner.
TuS Volmetal: Treude, Quick; Kowalski (3/3), Schlierkamp, Brüggemann, Romanov (7), Dominik Domaschk, Dennis Domaschk (1), Brockhaus (1), Polakovs (1), Herzog, Heidemann, Dommermuth (2), Eckervogt (3).
Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport
