Auswärtsspiel am Samstag in Ahlen. Volle Konzentration auf die Kleinigkeiten. Dominik Domaschk fällt mehrere Wochen aus.

Ahlener SG – TuS Volmetal
Samstag 19h, Friedrich-Ebert-Halle

Am Samstag, wenn es nach Ahlen geht, will der TuS Volmetal an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen und sich in bestimmten Punkten steigern.

Es sind die Kleinigkeiten, auf die die Handballer des TuS Volmetal in der 3. Liga am Wochenende achten möchten. Kleinigkeiten, die in der Summe spielentscheidend sein können, wie die knappe Niederlage in der Vorwoche gegen Menden gezeigt hat. Am Samstag, wenn es für das Team von Trainer Christoph Ibisch zur Ahlener SG geht (19.30 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle), will der TuS an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen und sich in bestimmten Punkten noch steigern.

Gerade das Thema Konzentration ist am Samstag in der Ahlener Friedrich-Ebert-Halle gefragt. Denn die Gastgeber von der SG spielen einen sehr strukturierten und disziplinierten Handball, davon machte sich Ibisch im Videostudium unter der Woche ein genaues Bild. „Sie kreuzen und kreuzen und kreuzen so lange, bis einer pennt“, sagt der Volmetaler Übungsleiter. Dreh-und Angelpunkt ist Spielmacher und Haupttorschütze Matthias Rogowski. Dieser erzielte seine insgesamt 36 Toren zwar vor allem vom Siebenmeterpunkt (21 von 36), weiß aber auch das Spiel zu lenken und seine Nebenleute gekonnt in Szene zu setzen. Gerade auf ihn wird der Fokus der Volmetaler Defensive gerichtet sein müssen.

Und eben konzentriert müssen die Taler am Samstag sein. „Wenn wir es schaffen, auch mal die ein oder andere Chance für uns zu nutzen, verbessern wir unsere Möglichkeiten“, sagt Ibisch. Mehr Fokus auf die einzelnen Situationen um beispielsweise die Chancenverwertung effizienter zu gestalten wird gegen Ahlen eine große Rolle spielen. Zudem wird die Tagesform der beiden Mannschaften wichtig sein, glaubt Ibisch: „Vielleicht hat Ahlen ja einen schlechten und wir dafür einen guten Tag“, hofft der TuS-Trainer.

Polakovs braucht noch Zeit

Personell sind die Vorzeichen dafür allerdings wie in den vergangenen Wochen schlecht. Dominik Domaschk wird mit seiner Ellbogen-Verletzung mindestens vier bis sechs Wochen fehlen, auch der für zwei Wochen suspendierte Kevin Herzog ist nicht dabei, Sebastian Rinus (nach Überfall) und Roman Warland sollen nur im Notfall eingesetzt werden. „Ich will nicht, dass sich die Jungs direkt wieder verletzen und dann eventuell noch länger fehlen“, begründet Ibisch die Vorsichtsmaßnahmen. Seit letzter Woche zwar wieder dabei, aber noch nicht vollauf wieder integriert ist Niklas Polakovs. „Das braucht auch noch ein bisschen Zeit, das geht nicht von heute auf morgen“, gibt Ibisch seinem Rekonvaleszenten noch etwas Zeit für seine Reintegration. Gerade die Verletzung von Domaschk bedauert er sehr. „Das wirft uns in der Deckung und in puncto Eingespieltheit wieder zurück“, sagt Ibisch.

Trotz der schwierigen Ausgangslage glaubt er, dass seine Mannschaft grundsätzlich immer eine Chance auf Zählbares hat, so auch am Samstag in Ahlen. Wenn sie eben auch auf die Kleinigkeiten achtet.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport
Foto: T. Lichtenberg