Den Klassenerhalt in der 3. Handball Liga-West in eigener Hand. Der Spielbericht aus der Westfalenpost zum Heimsieg gegen Habenhausen.

Nach einem 38:27-Erfolg gegen den damit abgestiegenen ATSV Habenhausen hat Handball-Drittligist TuS Volmetal den Klassenerhalt in eigener Hand!

In der Sporthalle an der Volme war Handball-Drittligist TuS Volmetal vor 453 Zuschauern gegen den ATSV Habenhausen die spielbestimmende Mannschaft und gewann überraschend deutlich mit 38:27 (21:13). Eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt ist noch nicht gefallen, doch die Schützlinge des Trainer Duos Tim Schneider/Jan Stuhldreher haben es immer noch selbst in der Hand. Katerstimmung bei den Gästen, die damit als zweiter Absteiger neben dem TV Korschenbroich feststehen, glückliche Trainer und Fans beim TuS Volmetal.

Doch die Konkurrenz der Volmetaler hat am drittletzten Spieltag nicht geschlafen. Die Wölfe aus Menden besiegten den VfL Gummersbach II mit 39:24, die HSG Lemgo II holte ebenfalls zwei Punkte beim 44:32-Erfolg gegen die Bergischen Panther.

Den besseren Start ins Spiel erwischte der TuS Volmetal (3:1, 7. Minute). Es folgte die erste Zeitstrafe gegen Philipp Dommermuth, der – zurück auf dem Feld – in der zehnten Minute beim Spielstand von 7:4 disqualifiziert wurde. Die Zuschauer waren entsetzt.

Romanovs großer Auftritt

Es folgte der große Auftritt von Michael Romanov, der von der 20. (14:9) bis zur 28. Minute sechs Tore erzielte. Sein siebter Treffer brachte das 22:14 kurz nach dem Seitenwechsel. Bei einer Restspielzeit von 22 Minuten führten die Volmetaler mit 26:15. Danach wurde der Vorsprung mehr oder weniger verwaltet. Die Gäste aus dem Norden fanden kein Mittel, um noch einmal ernsthaft aufzukommen, der Sieg der Gastgeber geriet nicht mehr in Gefahr.

38 Treffer hatten die Spieler von der Volme in dieser Saison vorher noch nicht erzielt. „Heute war die Spannung vor dem Spiel sehr hoch und das Publikum war wieder super“, zollte Volmetals Rückraumspieler Niklas Polakovs den Fans ein Lob.

Gästetrainer Marc Winter beschwerte sich nach dem Spiel über die harte Gangart der Volmetaler: „Die haben sehr hart verteidigt und uns damit den Schneid abgekauft.“ Dadurch sei seine Mannschaft nicht ins Spiel gekommen. Außerdem habe das Publikum sich in einigen Phasen nicht fair verhalten.

Schneider lobt Tempospiel

TuS-Coach Tim Schneider war natürlich glücklich über den doppelten Punktgewinn. „Ich glaube nicht, dass die Härte das Spiel entschieden hat“, antwortete Volmetals Übungsleiter und stellte das gute Tempospiel seiner Jungs in der Endphase der ersten Halbzeit heraus. „Heute hat auch einer für den anderen gekämpft.“

Vorstandsmitglied Tim Pfeiffer freute sich nicht minder: „Das war ein ganz wichtiges Spiel, vielleicht das wichtigste in der gesamten Saison.“ Und dieses hat der TuS Volmetal gewonnen.

TuS Volmetal: Treude; Schlotmann (1), Kersebaum (5), Kowalski (8/2), Brüggemann, Romanov (7), Dominik Domaschk (6), Polakovs (3/1), Brockhaus (2), Herzog (2), Heidemann, Dommermuth, Eckervogt (4).

Haupttorschützen Habenhausen: Marien (10/2), Miro Schluroff (5), Björn Währmann (3), Mirko Währmann (3), Lukas Ole Müller (3).

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport

Foto: Michael Kleinrensing