Der Spielbericht zum Heimsieg gegen Korschenbroich aus der Westfalenpost.

TuS Volmetal klettert in der 3. Liga auf Platz zehn.
Auszeichnung als „Torschütze des Monats November“ beflügelt Michael Romanov beim 36:29 gegen den TV Korschenbroich zu zwölf Toren.

Hagen. Das war eine Galavorstellung des Handball-Drittligisten TuS Volmetal in der Sporthalle an der Volme! Mit einer überzeugenden Leistung gewannen die Schützlinge von Trainer Michael Wolf in Bestbesetzung vor gut 400 Zuschauern mit 36:29 (16:12) das wichtige Spiel gegen den TV Korschenbroich und kletterten in der Tabelle auf den zehnten Rang. Damit rangieren die Volmetaler vor den westfälischen Kontrahenten aus Ahlen und Menden, die ihre Partien verloren.

Nach einem 0:1-Rückstand erzielten Michael Romanov, der vor dem Spiel mit einem Pokal als „Torschütze des Monats November“ ausgezeichnet worden war, und Yannick Eckervogt die ersten drei Tore für die Gastgeber. Romanov schien die erfolgte Ehrung regelrecht zu beflügeln, er avancierte mit zwölf Treffern zum herausragenden Torschützen des Abends.

Bis zum 9:7 in der 15. Minute waren beide Teams auf Augenhöhe, dann verschafften sich die „Taler“ durch zwei Tore von Romanov und einen Treffer von Dominik Domaschk zum 12:7 erstmals etwas Luft. Weiter absetzen konnten sich die Hausherren im ersten Durchgang noch nicht, auch weil Frederik Kowalski und Kevin Herzog zwei Strafwürfe verwarfen. Korschenbroichs bester Torschütze Philip Scheider brachte die Gäste kurz vor der Pause wieder auf 15:12 heran, bevor Niklas Polakov, nach längerer Verletzungspause wieder auf dem Feld, mit seinem einzigen Treffer den Halbzeitstand herstellte.

10:3-Serie bringt Entscheidung
Was Michael Wolf seiner Mannschaft in der Pause erzählt hat, bleibt sein Geheimnis. Doch die Ansprache des Chefcoaches fruchtete: Eine 10:3-Serie in den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn brachte die Entscheidung. Bis zum Schlusspfiff konnten die Gäste das Ergebnis noch auf 29:36 verbesserten. Mehr war nicht mehr möglich.

Volmetals Übungsleiter Michael Wolf war nach dem Sieg gegen den Tabellenvorletzten sichtlich zufrieden. „Das war ein ganz wichtiger Sieg im Abstiegskampf“, atmetet der Chefcoach durch. „Allerdings“, so Wolf weiter, „haben wir es in der ersten Halbzeit etwas schleifen lassen“, fand er doch noch ein Haar in der Suppe.

Lob für Taktik und Disziplin
Umso mehr Lob verdiente sich sein Team für die Leistung zwischen der 30. und 50. Minute. Taktik und Disziplin waren absolut in Ordnung. „Insgesamt gibt es noch Luft nach oben“, so Wolf, der bei weniger Nervosität seiner Spieler einen noch deutlicheren für machbar hielt.

„Das Positive war, dass sich meine Mannschaft nie aufgegeben hat und bis zum Ende gekämpft hat“, sagte Korschenbroichs Trainer Ronny Rogawska, der von einem verdienten Sieg der Volmetaler sprach. „Weil wir immer zu spät auf Aktionen der Hausherren reagiert haben“, lautete sein Urteil zum Spiel seiner Mannschaft.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport
Foto: Christian Neuhaus