Die HSG Krefeld kommt mit breiter Brust ins Tal. Aktuell Platz zwei mit den wenigsten Gegentoren in der 3. Liga-West.

Unsere Gäste am Sonntag:
die HSG Krefeld

Nach den Auswärtsspielen gegen Gummersbach und Varel/Altjührden mit einer Niederlage und welchen Umständen auch immer, folgt ein Heimspiel gegen einen Favoriten auf Aufstieg und Meisterschaft, die HSG Krefeld. Gegen unsere Krefelder Gäste hat der TuS Volmetal schon oft eine gute Figur gemacht. Ohne die vielen verletzungsbedingten Ausfälle könnte unsere Erste es dem TuS Spenge gleichtun, der den Krefeldern überraschend beide Punkte abgenommen hat. Sie sind hinter Leichlingen und Schalksmühle Tabellendritter. Es wird sehr schwer für den TuS Volmetal werden. Die Kräfte der dezimierten Mannschaft dürften nicht reichen.

Gegenüber dem Vorjahr ist die Krefelder Mannschaft nicht stärker geworden. Von den Neuzugängen sind zwei Torhüter zu erwähnen und besonders David Hansen, ein starker Rückraumspieler von Bayer Dormagen. Die Abgänge von Maik Schneider, Michel Mantsch und Jens-Peter Reinarz sind erheblich. Dennoch hat die HSG Krefeld die stärksten Rückraumspieler in der dritten Liga West nämlich Henrik Schiffmann, Jonas Vonnahme, David Hansen, Simon Ciupinski und Kevin- Christopher Brüren. Brüren sollte eng gedeckt werden. Er steht weit vorn in der Torschützenliste neben seinem Vereinskameraden Max Zimmermann, einem schnellen trickreichen Außenstürmer. Die HSG Krefeld hat also ihre Stärken im Angriff. Sie muss sich aber auch in der Deckung verbessert haben; denn nach vier Spielen hat sie in der Liga die wenigsten Gegentore kassiert. Das mag an dem neuen Torhüter liegen, aber auch an einer intensiveren Deckungsarbeit im Training.

Es wird bis ins neue Jahr dauern bis alle verletzten Volmetaler Spieler wieder top Leistungen bringen können. Auch die Wiederaufnahme des Trainings wird zuerst einmal nur Kurzeinsätze erlauben. Das Spiel in Gummersbach hat gezeigt, dass die deutliche Niederlage gegen Schalksmühle keine Spuren hinterlassen hat. Die Mannschaft zeigte Charakter. Schon deshalb ist es wichtig, sie zu unterstützen. Dauerkartenplätze sollten nicht unbesetzt bleiben. Nur in einer vollen Halle kann Stimmung aufkommen. Die Halle Volmetal als Treffpunkt für Sportinteressierte über Dahl hinaus: Das ist doch etwas wert!

HSG Krefeld,
Herzlich willkommen in der Sporthalle Volmetal !

Text: Armin Melzer