Wiedergutmachung ist angesagt beim Handball-Drittligist TuS Volmetal. Der Vorbericht aus der WP.

TuS Volmetal – HSG Krefeld
Sonntag, 17:00 Uhr Sporthalle Volmetal

Der Vorbericht aus der Westfalenpost

Wiedergutmachung ist angesagt bei Handball-Drittligist TuS Volmetal vor dem Heimspiel gegen die HSG Krefeld (Sonntag, 17 Uhr). Als klarer Außenseiter geht die Mannschaft von Trainer Christoph Ibisch in die Partie mit dem aktuellen Tabellenzweiten, ob am Ende etwas Zählbares herausspringt, ist nach der deftigen 19:31-Niederlage in Altjührden aus der Vorwoche dabei erst einmal zweitrangig. Der kollektive Aussetzer in der vergangenen Woche soll mit einer entsprechend beherzten Leistung gegen die favorisierten Krefelder vergessen gemacht werden. Die Pleite an der Nordsee wurde deshalb auch nicht weiter thematisiert. „Manchmal hat man eben so einen Tag, es ist halt nur ärgerlich, dass es genau dieser Tag war“, sagt Christoph Ibisch. Der Blick richte sich nach vorne, schließlich wird die Aufgabe am ungewohnten Sonntagnachmittag schwer genug.

Die HSG aus Krefeld gilt bereits seit Jahren als eines der Topteams der dritten Liga, auch in die neue Spielzeit ist sie hervorragend gestartet. Nach der Niederlage zum Auftakt gegen den TuS Spenge hält sich das Team von Trainer Ronny Rogawska schadlos, die vier folgenden Partien gewann die HSG bis auf eine Ausnahme äußerst souverän. „Sie sind sehr eingespielt und halten den Druck sehr hoch. Für uns gilt es vor allem, weniger Fehler zu produzieren und so das Tempo von Krefeld zu unterbinden“, weiß Ibisch. Einen in Hagen wohl bekannten Spieler haben die Rheinländer mit Simon Ciupinski in den Reihen. Der ehemalige Eintracht-Akteur ist bei der HSG aber nur einer von vielen hochveranlagten Spielern – was sich bei der Verteilung der Tore zeigt. Der Kader der Krefelder ist sehr gleichmäßig besetzt und offensiv mit viel Potenzial ausgestattet. So stellt der kommende Gegner der Volmetaler die derzeit drittbeste Offensive der Liga.

Warland und Polakovs im Training
Von einer gleichmäßigen Besetzung ist der TuS noch zwei bis drei Wochen entfernt. Zwar sind Roman Warland und Niklas Polakovs unter der Woche wieder ins Training eingestiegen, an einen Einsatz am Sonntag ist aber noch nicht zu denken. Dazu gesellen sich auch weiterhin die verletzten Manuel Treude und Marvin Müller, Kevin Herzog gab dagegen bereits in Varel sein Comeback. Doch auch in der dünnen Besetzung will Ibisch den Favoriten möglichst lange ärgern.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport