Ibisch-Team braucht in Northeim mehr Konsequenz. „Wir sind realistisch und verfallen nicht in Unruhe oder Hektik“, sagt Volmetals Trainer.

Northeimer HC – TuS Volmetal
Sonntag, 17h Schuhwallsporthalle

Nach zwei Packungen in Folge reisen die Volmetaler Drittliga-Handballer am Sonntag nach Northeim. Gleich vier Spieler müssen ersetzt werden.

Von einer Krise ist beim Handball-Drittligisten TuS Volmetal nach sechs Spieltagen noch nicht die Rede, dennoch steht die Mannschaft von Trainer Christoph Ibisch vor dem richtungweisenden Auswärtsspiel beim Northeimer HC (Sonntag, 17 Uhr) bereits ein wenig unter Druck. „Die Jungs wissen selber, dass sie aktuell ein wenig ihrer Form hinterherlaufen“, sagt der Übungsleiter vor dem Gastspiel beim Aufsteiger. „Wir müssen wieder konsequenter abschließen.“ Zuletzt wurden außerdem zu viele einfache Fehler produziert, wodurch die Gegner zu Tempogegenstößen eingeladen wurden.

Kontrahent Northeim ist mit 6:6 Punkten gut in die Saison gekommen. Mannschaftlich geschlossen mit einer kompakten 6:0-Deckung erwartet Ibisch den Gegner. „Unter den aktuellen Voraussetzungen sind sie am Sonntag der Favorit, ansonsten wäre es ein Gegner auf Augenhöhe“, verweist der TuS-Coach auf die immer noch kritische Personallage seines Teams. Neben den verletzten Roman Warland, Manuel Treude und Niklas Polakovs fehlt am Sonntag aus privaten Gründen auch Dominik Domaschk. Polakovs und Warland trainieren bereits wieder, allerdings noch ohne Kontakt und könnten im besten Fall für das übernächste Spiel gegen Menden ein Thema sein. „Das wird eng und wahrscheinlich eher noch nichts, aber es wird so langsam wieder besser“, sagt Christoph Ibisch.

Eine Tatsache, die dem TuS vor den nun anstehenden Duellen mit Teams Augenhöhe Mut machen dürfte. Nervös wird im Tal noch keiner. „Wir sind realistisch und verfallen nicht in Unruhe oder Hektik“, sagt Volmetals Trainer. Den Abstiegskampf ist der TuS ja gewohnt.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport