Knappe 28:25 Niederlage in Gummersbach lässt uns weiter auf der Stelle stehen. Kein durchatmen im Abstiegskampf.

VFL Gummersbach – TuS Volmetal 28:25 (HZ 14:9)
Kämpferische Leistung in den letzten 20 Minuten wird nicht belohnt. 

GUMMERSBACH.
Nach 12:23-Rückstand beim VfL Gummersbach II kommt dezimiertes Volmetaler Team noch bis auf drei Tore heran.

Das beste aus Volmetaler Sicht am Freitagabend war die Pleite von HSG Lemgo II in Ahlen. Weil die Bundesliga-Reserve der Ostwestfalen nach zwischenzeitlicher Führung am Ende mit 31:35 verlor, behielten die „Taler“ trotz einer 25:28 (9:14)-Niederlage beim VfL Gummersbach II ihren Zweipunkte-Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz. „Wir werden natürlich versuchen, uns so schnell wie möglich von unten abzusetzen, aber wahrscheinlich müssen wir bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen“, blick TuS-Coach Michael Wolf voraus.

Die personelle Situation versprach schon nicht viel Gutes: Linksaußen Kevin Herzog, beim 34:29-Erfolg im Hinspiel mit fünf Toren Volmetals zweitbester Werfer, musste wegen einer Schleimbeutelverletzung passen. Roman Warland fehlt ohnehin noch und Dominik Domaschk stand wegen einer Rippenprellung nur für Kurzeinsätze zur Verfügung. Trotzdem erwischte das Wolf-Team den besseren Start, ging durch Treffer von Philipp Dommermuth und Yannick Eckervogt (2) mit 3:1 in Führung.

Aber das Strohfeuer verpuffte schnell. Nach 16 Minuten lag Gummersbach mit 7:3 vorne. Vor allem mit Schnellangriffen kam die VfL-Reserve zum Erfolg.

Anfang der zweiten Halbzeit drohte dem TuS ein Debakel. „Bis zur 43., 44. Minute waren wir permanent in Unterzahl“, erklärte Wolf, auf welche Weise sein Team mit elf Toren (12:23, 44.) in Rückstand geriet. „Einige Aktionen waren unglücklich, andere undiszipliniert, manch einen Pfiff der Schiedsrichter habe ich aber nicht verstanden“, haderte der TuS-Coach etwas mit den Referees.

Sein Team indes verdiente sich für die Schlussviertelstunde ein Lob. „Weil sich die Mannschaft nicht hängen lassen hat. Und so komisch sich das anhört: Wir hätten schon früher auf drei Tore verkürzen können!“

Was in diesem Fall noch möglich gewesen wäre, ist hypothetisch. De facto bedeutete die Aufholjagd nur noch Ergebniskosmetik. „Wir haben eine Chance verpasst“, so Wolf.

TuS Volmetal: Treude, Quick n.e.; Schlotmann, Kowalski (2), Schlierkamp (1), Brüggemann, Romanov (13/1), Dominik Domaschk, Dennis Domaschk, Polakovs (2), Brockhaus (2), Dommermuth (2), Eckervogt (3).

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport