Mit dem Rückenwind aus Niedersachsen soll im Rheinland am kommenden Wochenende der nächste Auswärtssieg folgen. Der Spielbericht aus der WP.

Der Spielbericht vom gestrigen Auswärtssieg aus der Westfalenpost Hagen.

Nach 363 Tagen gelang Handball-Drittligist TuS Volmetal wieder ein Auswärtssieg, man gewann 32:19 (16:14) beim Aufsteiger MTV Großenheidorn.

Es war die von Volmetals Trainer Christoph Ibisch erwartete Begegnung mit vielen Toren gegen den flinken Gastgeber aus Niedersachsen. Während der TuS im aufgebauten Angriff sehr clever und geduldig agierte und sich so gute Abschlussgelegenheiten erarbeitete, ließ das in der vergangenen Woche noch siegbringende Umschaltspiel gerade im ersten Durchgang etwas zu wünschen übrig. „Da haben wir das ein oder andere Mal gepennt und sie zu einfachen Treffern kommen lassen“, sagte ein aber ansonsten sehr zufriedener Christoph Ibisch. Auch in der Deckung offenbarten die Volmetaler einige Nachlässigkeiten, weshalb die Gastgeber zu 14 Toren bis zur Pause kamen.

Mit Rückenwind nach Langenfeld

Mit einer Umstellung im Innenblock sorgte Ibisch dann zur Halbzeit für größere Stabilität. Fortan agierte der Gast defensiver und ließ dem Gegner dadurch weniger Räume für Eins-gegen-Eins-Situationen. „Das haben wir dann in Verbindung mit den Torhütern sehr gut gemacht“, freute sich der Volmetaler Trainer über den Erfolg seiner taktischen Maßnahme. Der in der Schlussphase wieder eingewechselte Manuel Treude sorgte mit fünf abgewehrten Bällen in der entscheidenden Phase der Partie für den nötigen Rückhalt. Rund zweieinhalb Minuten vor dem Spielende sorgte der erneut überragende Spielmacher Jan König mit seinem 15. Treffer zum 30:26 für die Entscheidung. Großenheidorn um Till Hermann (10) hatte das Nachsehen.

Nach dem Ende der Begegnung bemerkte Ibisch bei seiner Mannschaft große Erleichterung. „Wir haben das Ende dieser Serie entsprechend gefeiert, die Reaktion der Spieler nach dem Spiel hat gezeigt was der Sieg für eine Bedeutung hat“, so der Übungsleiter des TuS. Mit dem nötigen Rückenwind aus dem ersten Erfolg auf fremden Parkett nach einem Jahr fahren die Volmetaler am kommenden Wochenende zum nächsten direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg.

Dann geht es für die Grün-Weißen zum Schlusslicht SG Langenfeld. Mit einem Sieg würde sich Volmetal vorerst ein wenig von den anderen Mannschaften auf den gefährlichen Plätzen absetzen. „Das ist definitiv unser Ziel. Wir haben in den vergangenen beiden Spielen gezeigt, dass wir in der Lage sind, das was wir können auch sehr gut umzusetzen. Wir bereiten uns jetzt gut vor und dann brauchen wir uns auch nicht vor Langenfeld verstecken“, sagte Ibisch selbstbewusst. Das brauchen sie in der Tat nicht, denn seitdem das Verletzungspech aus dem Volmetal verschwunden ist, spielt der TuS besser – und fängt nun sogar noch an, auswärts Spiele zu gewinnen.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport