Moog und Witt tüten 31:21-Kantersieg ein

Hagen, 4. Dezember 2022. Das tat gut: Die Oberligahandballer des TuS Volmetal haben bei Schlusslicht HVE Villigst-Ergste einen ungefährdeten 31:21-Sieg eingefahren und klettern dadurch mit nunmehr 8:14 Punkten auf Tabellenplatz 12.

„Mit zehn Toren musst du hier auch erstmal gewinnen. Das war heute eine sehr ansprechende Leistung vom gesamten Team“, freut sich Trainer Marc Rode nach dem Spiel über das mannschaftlich geschlossene Auftreten seiner Jungs.

„Wir haben uns in den entscheidenden Phasen nicht von der allgemeinen Hektik anstecken lassen und unseren Stiefel weiter runter gespielt. Zum Schluss ist es dann sehr deutlich geworden, was auch mal gut tut.“

Marc Rode

Dass die Gäste am Ende einen Kantersieg einfahren würden, danach sah es über weite Strecken der ersten Halbzeit nicht aus. Der Tabellenletzte aus der Nachbarstadt spielte munter mit und nutzte die ein oder andere Nachlässigkeit der Taler zu einfachen Treffern. Bis zur 25. Spielminute sahen die Zuschauer in der Sporthalle Gänsewinkel ein hektisches, aber spannendes Spiel mit vielen technischen Fehlern, Fehlwürfen und ständig wechselnden Führungen. Erst in den letzten fünf Minuten vor dem Pausenpfiff konnte sich die Rode-Sieben dank einiger Ballgewinne in der Abwehr etwas absetzen. In die Kabine ging es mit einem 16:12 für die Gäste.

Domaschk bringt Ruhe, Moog und Witt drehen auf

Nach Wiederanpfiff gelang es den Talern zunächst, auf sechs Tore Differenz davon zu ziehen (12:18, 33. Minute). Zwar ließ man im Angriff weiterhin gute Torchancen ungenutzt, konnte sich aber immer wieder auf die Distanzwürfe von Dominik Domaschk verlassen. Mehrere Male traf „Bommel“ im Zeitspiel oder fand Routinier Frederik Kowalski mit punktgenauen Zuspielen am Kreis. Doch die tapfer kämpfenden Hausherren wollten sich nicht abschütteln lassen und so entspann sich bis zur 48. Spielminute ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams.

„Rico hat dann den Kasten in den letzten 15 Minuten quasi zugenagelt. Wir haben nur noch ein Gegentor bis zum Schlusspfiff kassiert, das war richtig stark“, lobt Rode seinen Keeper, der Mitte der zweiten Halbzeit für Max Müller in den Kasten zurückgekehrt war und anschließend zur Höchstform auflief.

„Daneben hat sich heute Philipp Moog ein dickes Sonderlob verdient“, hebt Rode einen weiteren Spieler hervor. Der quirlige Rechtsaußen brillierte nicht nur mit zehn blitzsauberen Toren, sondern präsentierte sich auch in der Defensive hellwach.

Grünweiße Dominanz in der „Crunchtime“

Da bei den Gastgebern in der Schlussviertelstunde sichtbar die Kräfte schwanden, wurde die Volmetaler Dominanz gegen Spielende immer drückender. Aus einer aggressiven Abwehr resultierten nun zahlreiche Ballgewinne und so gelang es der Rode-Sieben, sich nach hinten raus mit viel Tempo deutlich abzusetzen. Am Ende stand ein, dem Spielverlauf nach etwas schmeichelhafter, 31:21-Auswärtssieg zu Buche.

Rodes Fazit zum Spiel: „Ein großes Lob an meine Jungs für diesen engagierten Auftritt. Trotz oder wegen der anhaltenden Verletzungsmisere sind wir als Team inzwischen richtig zusammengewachsen. Das macht mich glücklich. So kann es gerne weitergehen.“

Torschützen: Moog (10); Domaschk (5); Denissov (4); Brieden (3); Kowalski, Henkels, Kandolf und Pfänder (je 2); Jähnichen (1).