Nach fast dreimonatiger Durststrecke ohne Sieg gab es am Samstag ein knappes 30:29 gegen die Panther. Der Spielbericht aus der WP.

Nach fast dreimonatiger Durststrecke ohne einen Sieg feiert Handball-Drittligist TuS Volmetal einen 30:29-Erfolg gegen die Bergischen Panther.

Alles hat ein Ende, auch die Negativserie von Handball-Drittligist TuS Volmetal. Am Samstagabend beendete die Mannschaft von Trainer Christoph Ibisch die fast dreimonatige Zeit ohne einen Erfolg gegen die HSG Bergische Panther. Am Ende stand nach einer kämpferisch überzeugenden Leistung ein knapper 30:29 (12:14)-Sieg über den bisherigen Tabellenvierten.

Die Volmetaler, jetzt nicht mehr auf einem Abstiegsplatz, zeichnete an diesem Tag die Tiefe des Kaders aus. Im Vorfeld des zwölften Spieltags standen die Zeichen noch schlecht bezüglich der Einsätze von Julius Blümel, Dennis Domaschk und Kevin Herzog – alle drei meldeten sich aber am Samstag einsatzbereit und trugen dazu bei, dass der TuS erstmalig in dieser Saison mit einer voll besetzten Ersatzbank in das Spiel gehen konnte. „Ich habe ja bereits im Vorfeld gesagt, dass es wichtig sein wird, unsere Aktionen auf mehrere Schultern verteilen“, freute sich Christoph Ibisch nach der Partie.

In der Tat war seine Mannschaft vor eigenem Publikum mehr als nur Jan König. Der TuS-Spielmacher, in den vergangenen Wochen oft auf sich alleine gestellt, war gegen die Panther wieder bester Torschütze, durfte sich aber auch über starke Unterstützung seiner Kollegen freuen. Roman Warland zum Beispiel zeigte, wie sehr er der Ibisch-Sieben mit seinem Spielwitz und Durchschlagsvermögen helfen kann.

Gegen die erfahrenen Gäste zeigte Volmetal große Einsatzbereitschaft und ließ sich nach dem guten Start (3:1) auch nicht durch kleinere Rückstände aus der Konzentration bringen. Immer wieder konnten sich die Panther um die routinierten Jens-Peter Reinarz oder Maximilian Weiß einen kleinen Vorsprung erarbeiteten. Auch weil der TuS durch Zeitstrafen geschwächt in Unterzahl agieren musste oder gute Gelegenheiten liegen ließ. Alleine drei Siebenmeter ließen König und Kowalski im ersten Spielabschnitt liegen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Volmetaler blendend aus der Kabine. Blümel und König sorgten mit ihren Treffern für den 14:14-Ausgleich (31.), doch auch in der Folge blieben die Panther hartnäckig und gingen erneut in Führung. Diese hielt bis eine Viertelstunde vor Schluss, dann brachte Jan König mit einer Dreierserie seine Farben erneut nach vorne. In der letzten Spielminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Beim Stand von 30:29 unterlief erst dem TuS, dann im direkten Gegenzug dem Gast ein technischer Fehler. Die letzten Sekunden der Partie spielte Volmetal dann souverän herunter – um dann in großen Jubel auszubrechen. Den Akteuren war anzumerken, wie befreiend die Wirkung eines Sieges nach den schwierigen vergangenen Monaten sein kann.
„Es ist unglaublich wichtig für uns gewesen, dass wir heute gewonnen haben. Unser Umschaltspiel in beide Richtungen war ein Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Christoph Ibisch nach der Partie.

TuS Volmetal:
Quick, Treude; König (10/2), Blümel (4), Herzog (4), Dominik Domaschk (3),
Dommermuth (3), Kowalski (3), Warland (3), Schlotmann, Müller, Dennis Domaschk,
Rinus, Polakovs, Faeseke, Heidemann.

# Name Position Tore 7m V 2min D/D+B
1 Treude, Manuel 0 0/0 0
16 Quick, Sydney 0 0/0 0
2 Schlotmann, Lorenz 0 0/0 0
7 Kowalski, Frederik 3 3/1 2
8 Warland, Roman 3 0/0 0
15 Mueller, Marvin 0 0/0 0
17 König, Jan 10 4/2 0
18 Domaschk, Dominik 3 0/0 0
19 Domaschk, Dennis 0 0/0 x 1
22 Polakovs, Niklas 0 0/0 0
24 Rinus, Sebastian Lucas 0 0/0 0
28 Bluemel, Julius 4 0/0 0
29 Faeseke, Thomas 0 0/0 0
33 Herzog, Kevin 4 0/0 0
34 Heidemann, Jonas Bernha 0 0/0 0
63 Dommermuth, Philipp 3 0/0 1