Spiel gegen die SG Menden unter schlechten Vorzeichen. Die Erkältungswelle grassiert im Tal. Der Vorbericht.

Der Vorbericht zum Derby.
Spiel gegen Menden unter schlechten Vorzeichen für personell gebeutelten TuS.
Anwurf Samstag 1945h Sporthalle Volmetal.

Hagen. Es ist ein Südwesfalen-Derby und das hat bekanntlich seine eigenen Gesetze darauf hofft auch Handball-Drittligist TuS Volmetal vor dem Duell mit den SG Menden Sauerland Wölfen am Samstag um 19.45 Uhr in eigener Halle. Denn die Gastgeber werden wieder als Außenseiter in die Partie gehen. Nicht zuletzt, weil sich die ohnehin bereits angespannte Personallage durch einige Krankheitsfälle weiter verschärft hat.

Die Erkältungswelle kennt keine Derbygesetze und machte entsprechend auch nicht vor den Volmetaler Handballern Halt. Sebastian Rinus, Thomas Fäseke und Julius Blümel setzten unter der Woche mit dem Training aus, zudem stieg Dominik Domaschk auch erst am Donnerstag wieder ins Training ein. „Die Einheiten sind dann natürlich schwierig“, sagt Trainer Christoph Ibisch –die Vorbereitung auf das aus Volmetaler Sicht wichtige Spiel gegen Menden hätte also durchaus besser verlaufen können.

Doch deshalb bereits im Vorfeld die Segel zu streichen passt nicht zum TuS, auch wenn dieser sich nach nun sechs sieglosen Spielen nur wenig Grund zur Hoffnung hat. Einer dieser Gründe könnte der über weite Strecken verbesserte Auftritt aus der Vorwoche in Northeim sein, wo Volmetal sich nur kurz vor und kurz nach der Halbzeit eine Pause gönnte. „Wir haben nicht nur in dieser Partie gezeigt, dass wir mithalten können“, sagt Ibisch deshalb. Um gegen Menden dann auch wieder etwas Zählbares einfahren zu können, muss seine Mannschaft die zuletzt immense Zahl an technischen Fehlern sowie die schwache Chancenverwertung ablegen.

Denn die Mendener Wölfe werfen viele Tore und setzen durchaus gerne auf das Tempospiel. Ziel der Ibisch-Sieben muss es sein, den Gast oft in den aufgebauten Angriff zu bekommen. Dafür gilt es die eigenen Fehler im Angriff in den Griff zu bekommen. „Wir sind momentan unser größter Gegner“, sagt der TuS-Trainer auf diese Tatsache angesprochen. Wenn alle Spieler es bis an ihr Limit schaffen, ist Menden eine schlagbare Mannschaft für uns“, hofft Ibisch auf eine Leistung nahe am Maximum.

Es gilt die Phasen, in denen sein Team bisher nach jeweils gutem Start einknickte, zu reduzieren oder sogar gänzlich zu vermeiden. Gelingt das, ist auch gegen Mendener um den starken Joshua Krechel etwas drin. Gelingt das nicht, bleiben die Verantwortlichen im Tal aber entspannt. „Wir dürfen uns nicht noch zusätzlich verrückt machen“, sagt Ibisch.

Tickets gibt es weiterhin unter der E-Mail Adresse:
tickets@volmetal-handball.de.

Von Fabian Vogel Westfalenpost Hagen Lokalsport.