Schwere Aufgabe am Freitag gegen den Tabellendritten. Treudes Comeback möglich, Herzog und Kowalski fraglich.

TuS Volmetal – Longericher SC
Freitag, den 10. März um 20h

Vor einer schweren Aufgabe stehen die Handballer des Drittligisten TuS Volmetal am Freitag um 20 Uhr in der heimischen Sporthalle an der Volme, wenn hier der Longericher SC Köln seine Visitenkarte abgibt.

Die Kölner Vorstädter, die im Hinspiel mit 36:24 die Oberhand behielten, sind Tabellendritter mit nur vier Punkten Rückstand auf den VfL Eintracht Hagen, der am Samstag um 19.30 Uhr bei der SG Schalksmühle-Halver aufläuft. Das südwestfälische Derby in Halver ist auch der Grund, weshalb die Volmetaler den Wunsch hatten am Freitag spielen. „Da Longerich in der Hinrunde sein Heimspiel auch freitags austragen wollte, haben sie auch unserem Wunsch zugestimmt, ebenfalls am Freitag zu spielen“, berichtet Volmetals Abteilungsleiter Andrè Blümel.

Als Tabellen-14. steht der TuS mit zwölf Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz, drei Zähler hinter dem VfL Gummersbach II und der Ahlener SG. Das ist aufholbar. Der TV Korschenbroich (17 Punkte), GWD Minden II (18) und Eintracht Baunatal (19), gegen die der TuS Volmetal auch noch antreten muss, sollten bei noch acht ausstehenden Spiel locker die magische 20-Punkte-Grenze erreichen. Sie noch zu erreichen wird schwerer.

Volmetals Trainer Michael Wolf ist die prekäre Situation seiner Mannschaft klar. „Uns steht das Wasser bis zum Hals“, weiß er. Aber der TuS-Coach sagt auch: „Wir dürfen vor dem Gegner keine Angst haben.“

Kontrahent Longerich ist nach einem 24:29 bei Spitzenreiter Neusser HV und einer 21:34-Klatsche bei GWD Minden II am vergangenen Wochenende mit einem 36:24-Erfolg über die 2. Mannschaft des VfL Gummersbach wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. „Es hat heute richtig Bock gemacht, gegen einen guten Gegner zu spielen und zu gewinnen. So kann es gerne weitergehen“, hofft Longerichs Trainer Chris Stark auf eine nachhaltige Trendwende.

Treudes Comeback möglich

Beim TuS Volmetal haben Goalgetter Kevin Herzog und Kapitän Frederik Kowalski mit Fingerverletzungen zu kämpfen. Beide wollen nach Möglichkeit aber auflaufen. Aller Voraussicht nach ist auch der Linkshänder Luca Sackmann wieder an Bord. Selbst Torwart Manuel Treude, der wochenlang verletzt gefehlt hat, könnte wieder zur Verfügung stehen.

Dann hätte Michael Wolf mit Sidney Quick, Mathias Kilfitt und Treude drei einsatzfähige Schlussmänner zur Verfügung.