VfL Eintracht Hagen und TuS Volmetal wollen zusammen etwas bewegen. Kooperation auf vielen Ebenen beschlossen.

VfL Eintracht Hagen und TuS Volmetal wollen zusammen etwas bewegen.

Für die kommende Saison wurde etwas geschaffen, was viele Jahre kaum erdenklich
war. Eine lange Vorgeschichte zwischen dem TuS Volmetal und dem VfL Eintracht
Hagen, meist als harte Gegner und Derby-Rivalen, vor allem in der dritten Liga
West, hat nun erstmal ein Ende.
Nachdem der VfL wieder den Aufstieg in die zweite Handball Bundesliga schaffte,
und beide Vereine neue Trainer einstellten, Niels Pfannenschmidt beim VfL und der erst kürzlich verpflichtete Christoph Ibisch beim TuS, startet ab der Saison 2018/2019 eine Kooperation zwischen den beiden Hagener Handball-Vereinen.
Da diese Zusammenarbeit für beide Klubs Neuland ist, ist es klar, dass sich
diese Kooperation erst einmal einspielen muss.Teil dieses „Bündnisses“ sind drei Personen.

Kevin Herzog neu im Marketing des VfL

Die erste Veränderung ist Kevin Herzog. Der Linksaußen vom TuS Volmetal spielt bereits in seiner fünften Saison bei den Talern und arbeitet außerhalb des Handballs auch bei der ortsansässigen Zeitung „Westfalenpost“. Nun wird er den Marketingmanager Sebastian Mühleis vom VfL Eintracht in Sachen
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing unterstützen und ein Bindeglied außerhalb des Handball zwischen dem TuS und dem VfL darstellen.

Dommermuth will beim VfL viel lernen

Die zweite Veränderung ist Phillip Dommermuth. Er spielt ebenfalls wie Herzog für die Taler, dort allerdings am Kreis und studiert nebenbei. Für die kommende
Saison ist geplant, dass sich Dommermuth als „Trainingsgast“ beim VfL vor allem vormittags aber auch wenn möglich im Nachmittagstraining weiterentwickelt
und auf ein höheres Niveau kommt. „Für mich ist das eine Möglichkeit, von Zweitligaspielern und einem gutem Trainer viel zu lernen und mich somit kontinuierlich zu verbessern. Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit und bin froh, dass mir beide Vereine diese Möglichkeit bieten“, ist Dommermuth auch ein Stück weit dankbar.

Die vorerst letzte Änderung im Konzept des VfL und des TuS ist Jan König. Er wechselte zur Saison 2017/2018 von der HSG Handball Lemgo zum VfL und startete ein freiwilliges soziales Jahr in der Geschäftsstelle der Eintracht. Der 20-Jährige wird für die kommende Saison mit einem Doppelspielrecht ausgestattet. Das bedeutet, dass er gleichermaßen bei der Eintracht, als auch beim TuS Ligaspiele absolvieren kann. König soll nun Spielpraxis in der 3. Liga sammeln und dem TuS auf der Rückraum-Mitte-Position helfen. Ebenso trainiert und spielt er weiter mit der Eintracht-Mannschaft um sich bestmöglich weiterzuentwickeln.
Beide Vereine sehen diese Kooperation als eine perfekte Lösung und wollen diese in der Zukunft noch weiter verstärken.
„Die Kooperation bietet viele Vorteile für beide Vereine. Zukünftig können beide Klubs viel voneinander lernen und diese Erfahrungen gewinnbringend einsetzen. Das ist eine klassische „win-win-Situation, von der die gesamte Handball-Region profitieren kann“, sieht Herzog dieses Konzept als sehr vielversprechend an.

Quelle: VFL Eintracht Hagen