Viele individuelle Fehler führen zur Niederlage im Rheinland. Es bleibt eng im Tabellenkeller der 3. Liga.

SG Langenfeld – TuS Volmetal 36:33
Diese Niederlage schmerzt!

„Wir werden uns intensiv auf die kommenden Aufgaben vorbereiten und die Mannschaft wieder aufbauen,“ so unser Trainer Michael Wolf.
Hier gibt es den Spielbericht aus der WP:

Handball-Drittligist TuS Volmetal ist nach der 33:36 (17:19)-Niederlage im Kellerduell bei der SG Langenfeld wieder auf Abstiegsplatz 14 abgerutscht. „Unsere Leistung war heute nicht so, wie wir es gewollt haben“, kritisierte TuS-Trainer Michael Wolf den Auftritt seines Teams und sprach von einem Plan, den er und sein Co-Trainer Dirk Maruska gehabt hätten: „Doch schließlich waren die individuellen Fehler zu hoch und beide Torhüter waren heute auch schwach“, bedauerte Wolf.

Im Vorfeld der Begegnung war die Aufstellung der Volmetaler fraglich, schließlich reiste man doch mit einer ordentlichen Mannschaft nach Langenfeld. Es fehlte nur Luca Sackmann. „Da waren aber nicht alle Spieler so richtig fit“, schränkte Wolf ein. Silas Kaufmann war es vorbehalten, den Treffer zum 1:0 für die Gäste zu erzielen. Ansonsten führten – bis auf zwei Gleichstände – stets die Langenfelder. Nach dem Seitenwechsel glichen die Volmetaler nur beim 22:22 (40.) und 28:28 (47.) durch Kaufmann aus.

Doch in den letzten drei Minuten verpassten es die Gäste, das Spiel noch zu drehen. Langenfelds Tim Menzlaff erhielt eine Zeitstrafe, Volmetals Thimo Kirsch verkürzte in Überzahl auf 32:34. Gleichzeitig wurde Langenfelds zweitbester Werfer Henrik Heider disqualifiziert. Doch 70 Sekunden vor Schluss vergab Kevin Herzog einen Strafwurf, während bei den Hausherren Andre Boelken traf. Der erneute Volmetaler Anschlusstreffer zum 33:35 durch Philipp Dommermuth 13 Sekunden vor Spielende kam zu spät, Langenfelds Matthias Herff stellte mit der Sirene den Endstand her.

Dass die Gastgeber nicht noch höher siegten, war für Volmetal wenigstens ein kleiner Trost. „Da wir das Hinspiel im Volmetal mit 29:26 gewonnen haben, hätten wir bei Punktgleichheit zum Schluss der Saison wegen der größeren Zahl der auswärts geworfenen Treffer die Nase gegenüber Langenfeld vorn.“, erläuterte Wolf. Doch sein Team steht nun vor denkbar schweren Aufgaben. Mit Lokalrivale VfL Eintracht Hagen am nächsten Samstag, Spitzenreiter Neusser HV, SC Longerich und Leichlinger TV sind die Top vier der Tabelle die nächsten Gegner.

Volmetal: Quick, Kilfitt; Timon Schliepkorte, Frederik Kowalski, Julius Blümel, Kirsch (4/2), Kaufmann (6), Dommermuth (2/1), Dominik Domaschk (7), Brockhaus (1), Kersebaum (1), Herzog (11/4), Eckervogt (1/1). Beste Werfer Langenfeld: Eich (10/6), Heider (8), Herff (6).

„Unsere Leistung war heute nicht so, wie wir es gewollt haben“, kritisierte TuS-Trainer Michael Wolf den Auftritt seines Teams und sprach von einem Plan, den er und sein Co-Trainer Dirk Maruska gehabt hätten: