Gute 15 Minuten reichen der 3. Mannschaft in Durchgang zwei

HSG Wetter/Grundschöttel 2 – TuS Volmetal 3
22:31 (11:12)

Die Vorzeichen für das Auswärtsspiel bei der HSG Wetter/Grundschöttel waren klar verteilt. Die Hausherren belegten durch drei Niederlagen zum Saisonauftakt den letzten Tabellenplatz – die Drittvertretung der Volmetaler blickten durch zwei Siege und ein Unentschieden auf einen erfolgreichen Saisonstart zurück.

Doch wie bereits phasenweise im Heimspiel der Vorwoche festzustellen war, ist die 3. Mannschaft in ihrer Spielanlage noch nicht so gefestigt. Von einer klaren Rollenverteilung war daher bei Gastspiel in Wetter lange nichts zu sehen. Eher bekamen die nicht zu beneidenden Zuschauern ein schlechtes Kreisligaspiel geboten.

Daher verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. Immer legten die Volmetaler ein Tor vor, doch mehr wollte einfach nicht gelingen. Dies lag weniger am Gegner, sondern eher an einer unterirdischen Chancenverwertung, welche zusehends am Selbstvertrauen der Spieler nagte. So ging es leidglich mit einer hauchdünnen Führung der Gäste in die Kabinen.

Dass die Pause den Gästen besser bekam als den Hausherren, zeigte sich mit Beginn der 2. Halbzeit. Die Volmetaler legten los wie die Feuerwehr und konnten sich schnell auf 4 Tore absetzen. Eine Wetteraner Auszeit sollte den Volmetaler Lauf stoppen. Doch der Erfolg dieser Maßnahme blieb aus.

Man merkte der dritten Mannschaft an, dass durch den Vorsprung das Selbstvertrauen wieder zurückgekehrt war. Konsequent nutze man die Fehler der Gastgeber zu schnellen Gegenstößen, die letztlich den Unterschied an diesem Tage machten. So spielten die Mannen von Trainer Scholl  wenige Minuten vor Spielende eine 10-Tore-Führung heraus und gestatteten den Hausherren gegen Ende der Partie ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben.

Fazit:
Festzuhalten bleibt, dass bei der dritten Mannschaft in puncto Spielanlage und vor allem Chancenverwertung, noch viel Luft nach oben ist.

Es spielten:
Nico May, Lars Rüggeberg (6), Max Lenze (6), Moritz Fingerhut (1), Matthias Griesenbeck (2), Daniel Schubert (4), Philip Rüth (1), Christian Funcke (4), André Jung (5), Kevin Scholl (2), Dominik Baumann, Sven Pahlmann (1)