Keine optimale Vorbereitung auf das Spiel gegen die Bergischen Panther.
Die begeisternde Partie gegen die Mendener Sauerland Wölfe, Neuling in der 3. Handball- Liga West, ist für die Spieler des TuS Volmetal Geschichte. Mit dem 30:25-Erfolg haben sie ihr Konto auf 4:6 Punkte verbessert. Ausruhen auf dem jüngsten Erfolg dürfen sich die Akteure allerdings nicht.
Den Sauerländer Wölfen folgen am Samstag ab 19.45 Uhr in der Sporthalle Volmetal die Bergischen Panther, wie die Mendener ein Drittliga-Aufsteiger. Die aus dem Burscheider TG und der TG Hilden entstandene Spielgemeinschaft schaffte als Tabellenerster der Regionalliga Niederrhein mit sieben Punkten Vorsprung vor dem TV Aldekerk den Sprung in die dritthöchste Handballklasse.
Mit dem Start in der neuen Liga kann der Neuling zufrieden sein. 6:4 Punkte haben die Volmetaler Gäste auf ihrem Konto. Zuletzt gab es einen 31:27-Erfolg in Ahlen, wo die Panther schon mit 10:2 führten.„Die Ahlener hatten in diesem Spiel keine Chance“, so Volmetals Trainer Michael Wolf, dessen Team eine Woche zuvor an gleicher Stelle mit 26:34 verlor.
Michael Wolf attestiert dem kommenden Gegner viel Erfahrung, aber auch mannschaftliche Geschlossenheit. Dirk van Walsem, einer von fünf ehemaligen Spielern des VfL Eintracht Hagen, ist der Kopf des Teams. Die vier anderen Ex-Eintrachtler sind Torhüter Maximilian Conzen, Phillipp Schmitz, Philipp Hinkelmann und Matthias Aschenbroich, der mit dem VfL 2016 aus der zweiten Liga abstieg. „Die darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Volmetals Übungsleiter vor dem Aufsteiger.
Ihre sechs Punkte holten die Panther gegen Mannschaften, die in der Endabrechnung nicht ganz ober erwartet werden. Bei der Gummersbacher Reserve (28:25), gegen Habenhausen (31:23) und – wie gesagt – in Ahlen. Niederlagen gab es gegen Krefeld (24:28) und in Dormagen (21:31).
Trainingswoche nicht optimal
Die Vorbereitung der Volmetaler Gastgeber war nach Aussage von Trainer Wolf nicht optimal. Yannick Brockhaus, Dominik Domaschk, Roman Warland und Florian Schlierkamp konnten nur wenig trainieren. Bei Philipp Brüggemann könnten berufliche Gründe einen Einsatz verhindern. Das erhoffte Saisondebüt von Yannick Eckervogt, der bisher beruflich bedingt fehlte, wird sich wohl um eine weitere Woche verzögern.
Trotzdem ist Michael Wolf zuversichtlich, dass die sicherlich wieder zahlreichen Zuschauer am Samstag ein gutes Spiel zu sehen bekommen. Sein Rezept: „Vergessen wir die schlechten ersten 45 Minuten aus der Partie gegen die Sauerland Wölfe und denken nur an die letzten 15!“ Da kamen die Volmetaler gewaltig und drehten die Partie unter dem Jubel der Fans um.
